Studienbriefe: komplett.

Nicht etwa, weil ich die fehlenden beiden endlich zugeschickt bekommen hätte… nein. Die L2-Modulsbetreuung hat heute offiziell bestätigt, dass es diese beiden nur als PDFs gibt… aus urheberrechtlichen Gründen.

Toll.

Dass ich die Möglichkeit habe, diese beiden Studienbriefe zu insgesamt ca. 600 Seiten im Büro auszudrucken und zu binden, ist in diesem Fall ein Riesenglück. Andere sind vermutlich nicht in dieser Position und müssen einen Copyshop bemühen… zu bestimmt keinem geringen Preis. Wie ärgerlich ist das denn!?

L2 Studienbriefe

Abgesehen von dieser unglaublichen Unannehmlichkeit, befinde ich mich gerade in dieser Phase, in der ich mich (noch) nicht vollständig auf das neue Semester einlassen kann, weil die Note des Letzten noch ausständig ist. Mittlerweile weiss ich das auch, dass ich mich nicht voll konzentrieren kann, bis ich Gewissheit habe und mache mir deswegen keine besonderen Sorgen, allerdings befinden wir uns jetzt fünfeinhalb Wochen post-Klausur auf der Zeitleiste – und da es sich hier um L1 handelt, gehe ich davon aus, dass es jetzt bald jeden Tag soweit sein könnte – und DAS macht mich sehr wohl unrund.

L2 Studienbriefe_2Was mich auch unrund macht, ist die Frage, wie dieses Hausarbeits-Semester anzugehen ist. Die Studienbriefe sind auf den ersten Blick sehr umfangreich – und dann soll man auch noch Zeit haben, eine Idee für eine Hausarbeit zu haben, zusätzliche Literatur zum Spezialthema zu lesen – und vielleicht sogar noch ein Praktikum zu machen?

Ich gehe davon aus, dass es selbstverständlich absolut machbar ist – aber mir fehlt gerade ein bisschen der Plan, die Richtung. Und dieses Gefühl mag ich nicht.

Wer von meinen Lesern hat denn schon Hausarbeiten geschrieben und mag vielleicht ein wenig zum Prozess eines Hausarbeitssemesters aus dem Nähkästchen plaudern? Würde mich sehr freuen!

Es ist da!

Arbeitstechniken LiteraturwissenschaftUnd mit „es“ meine ich weder meine heissersehnte L1-Note, noch die beiden noch ausständigen Studienbriefe. „Es“ ist das Buch zu den Arbeitstechniken – und somit leider das am wenigsten Relevante, but I take what I can get.

Gestern habe ich mich auch zum ersten Mal seit der Klausur wieder mit Kommilitonin #C getroffen – mein erstes Mal im Schanigarten für diese Saison, bei angenehmen 20 Grad und Kürbissuppe mit Zimt(!) und einem Kaffee Latte. Und zwar nicht etwa, um das nächste Semester zu planen – was das Ganze umso besser und schöner gemacht hat!

Tatsächlich Freunde finden auf der FernUni – ein wirkliches Kunststück für Einzelkämpfer wie uns Fernstudierende hinter all unseren Monitoren und in unseren Moodle-Lernumgebungen!

(Natürlich haben wir das nächste Semester auch kurz angerissen – im Zuge dessen Kommilitonin #C mir eine gute Anregung zum Thema Praxishausarbeit in L2 gegeben hat. Diese gilt es jetzt durchzudenken und eventuell zu planen – denn ganz unrecht hat sie natürlich absolut nicht! Näheres dann, wenn ich ein wenig darüber nachgedacht habe. Das Praktikum wollte ich nämlich eigentlich erst in L6 machen – aber die Möglichkeit, auf die sie mich mit der Nase gestossen hat, hat durchaus Potential – und erledigt wäre ja definitiv erledigt.)

Ich lese jedenfalls seit einigen Tagen im Studienbrief „Gattung/Format/Genre“ und finde ihn bis jetzt eigentlich ganz griffig. Es ist definitiv eine andere Zugangsweise, wenn man so einen Studienbrief lesen kann, wie ein Buch – nicht wie Textbausteine, die es am Ende eines Kapitels erstmal zu exzerpieren gilt. Zum ersten Mal verwende ich zum Lesen daher auch nicht die App Notability, in der man wie mit einem Highlighter Textstellen markieren kann, sondern einfach nur die iOS-native iBooks App, die eben eine reine Lese-App ist und mir zum Lesen eigentlich eh sympathischer ist.

Und da mir jetzt ein sinnvoller Abschlussatz fehlt, meine conclusio, weil Geo soeben Netflix aufgedreht hat und somit meine gesamte Aufmerksamkeitsspanne mit einem Schlag von diesem Posting abgelenkt hat, beschliesse ich dieses nun völlig unmotiviert und mitten im

Versand der Studienbriefe

Mal wieder hat es länger gedauert. Seit dem letzten Semester ist beim Versand des Studienmaterials wohl irgendwie der Hund drin…? Zumindest für Studenten ausserhalb Deutschlands, wie es scheint. Versandbeginn war der 29. September.

Jedenfalls: gestern ist es endlich eingetroffen, mein Material für G2.

G2 Studienbriefe

Durchaus beeindruckend. Ungefähr 850 Seiten, gesamt. Allerdings… wie verhält es sich damit, wenn man plant, eine Hausarbeit zu schreiben? Eine Hausarbeit ist eine Vertiefung eines bestimmten Themas, ganz anders als eine Klausur. Intuitiv würde ich daher sagen: ein komplettes Durcharbeiten/Exzerpieren aller Studienbriefe, wie ich es für die Klausur-Module mache/gemacht habe, ist hier vermutlich nicht angezeigt, oder? Durchlesen – Thema raussuchen. Oder sehe ich das falsch?

(Bei 850 Seiten müsste ich täglich 30 davon lesen, um in 4 Wochen damit durch zu sein. Bei 20 Seiten täglich entsprechend in 6 Wochen. In Anbetracht der Tatsache, dass das Exzerpieren vermutlich wegfallen wird – was schliesslich der grösste Zeitfaktor ist, sollte das vielleicht sogar machbar sein. Wäre da nicht L1, das ich eben teilweise sehr wohl noch exzerpieren muss und für das ich auch Übungsfragen ausarbeiten möchte. Ein strikter Tagesplan muss wohl her, wie es aussieht.)

Liebe Leser… ich würde mich über jegliche Art Feedback dazu sehr freuen, da ich im Moment leider nicht so ganz genau weiss, wie ich dieses Modul angehen soll/werde.

Studienbriefe WS 2015/16

Per heute sind die Studienbriefe für das WS 2015/16 zum Download freigeschaltet! Das mittlerweile altbekannte Kribbeln der Vorfreude und die Motivation zu Semesterbeginn hat sich hiermit ebenfalls bei mir eingestellt und mein iPad ist bereits mit den Studienbriefen „aufgeladen“.

Gestaltung wissenschaftlicher ArbeitenDa ich G2 mit einer Hausarbeit abschliessen möchte, aber mit dem Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten keine Erfahrung habe, habe ich gestern damit begonnen, „Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten“ (Matthias Karmasin/Rainer Ribing) durchzulesen – sinnvolle Beschäftigung vor dem offiziellen Semesterbeginn.

(Meine letzte sogenannte „wissenschaftliche Arbeit“ war meine Fachbereichsarbeit für meine Matura anno 1997 zum Thema „Die Anfänge der organischen Chemie“ und kann hier dementsprechend leider nicht exemplarisch für tatsächliche Wissenschaftlichkeit herhalten. Ich weiss nur noch: es hat Spaß gemacht, sie zu verfassen und ich habe mir dadurch ein zusätzliches Maturafach erspart. Mit dieser Hausarbeit erspare ich mir ebenfalls etwas, nämlich eine Klausur. Dementsprechend hoch ist auch mein Motivationsfaktor im Moment.)

Versand complete!

Gestern ist auch der letzte Teil der diessemestrigen Studienbriefe bei mir eingetrudelt, nämlich 03502 – Soziale Ordnung durch Ungleichheit. Eine Einführung in die Geschichte Alteuropas

So sieht er also aus, der Stapel.

Ich bin dieses Semester (tentatively) Teil einer Skype-Lerngruppe, die sich diesen Donnerstag zum ersten Mal treffen wird. Ich bin schon gespannt – zur Zeit kann ich mir noch nicht wirklich vorstellen, wie das abläuft, ob mir das was bringt, ob ich etwas damit anfangen kann. Aber ich sehe durchaus das Potential darin, sich regelmässig mit anderen auszutauschen, vom Motivationseffekt einmal ganz zu schweigen. Which reminds me: ich muss am Laptop Sykpe noch installieren!

Auch habe ich mit Freuden festgestellt, dass zur Einführungsveranstaltung am 7./8. November voraussichtlich 3 Leute aus meiner Umgebung kommen werden – das birgt grundsätzlich auch einiges an Potential.

G1-Übungsaufgaben habe ich jedenfalls noch keine gemacht, aber ich lese brav vor mich hin. Bis jetzt kann ich sagen, dass sich das, was ich bis jetzt gemacht habe, eher wie ein gutes Buch, als ein Studienbrief liest. Zumindest im Vergleich zu den P-Modulen. Allerdings empfinde ich den Stil wieder als recht grosse Umstellung, jetzt wo ich endlich den P-Stil verdaut und internalisiert habe.

Und P2? Tja… 5 Wochen waren es gestern seit der Prüfung. Der Punkt ist erreicht, an dem die Warterei wirklich mühsam und nervig wird.

G1-Versand

Also, eines gleich vorweg: das mit den Ferien nehme ich zur Zeit todernst. Daher erfolgen meine Updates auch nicht besonders häufig – und das ist auch gut so. Nach P2 brauche ich definitiv eine Ruhepause und daher besteht meine Freizeit im Moment eigentlich nur aus Netflix (- das es seit letzter Woche übrigens auch ganz legal in Österreich gibt!), Häkeln & Stricken, lang vernachlässigte (und vermisste) Freunde treffen – und dem funkelnagelneuen MMORPG ArcheAge, auf das reinzukippen ich leider nicht verhindern konnte.

Nichtsdestotrotz ist Ende letzter Woche die erste Lieferung an G1-Studienbriefen bei mir eingetroffen: 03501 – Einführung in die Geschichtswissenschaft, 03503 – Einführung in die Neuere Geschichte und 03504 – Transfer und Transformation. Eine Einführung in die aussereuropäische Geschichte.

03502 – Soziale Ordnung durch Ungleichheit. Eine Einführung in die Geschichte Alteuropas ist noch ausständig, Versandbeginn ist laut Virtuellem Studienplatz erst der 13. Oktober 2015. Die Dicke der bereits angelangten Studienbriefe ist – gelinde gesagt – beeindruckend. Es ist jetzt schon definitiv mehr als P1 oder P2, dabei fehlt ja noch ein ganzer Studienbrief. Ich gehe aber – vielleicht naiv – davon aus, dass die Texte grundsätzlich einfacher und flüssiger zu lesen sein werden, als die von P1 und P2. Mal sehen – ich bin schon gespannt, werde aber trotzdem nicht vor dem 1. Oktober mit dem Lesen beginnen.

Noch einen schönen restlichen September an alle Mitstreiter!

Die ersten Studienbriefe

P2_studienbriefe1

Los geht’s! Der Hauptkurs 03563 – Einführung in die praktische Philosophie anhand von ausgewählten Problemfeldern, sowie 03565 – Angewandte Ethik ist heute bei mir eingetroffen. Ein weiteres Paket mit den noch fehlenden drei Kursen liegt auf der Post und wartet darauf, abgeholt zu werden.

Die vorliegenden Studienbriefe sind diesmal angenehm dünn – ein Kurs aufgeteilt auf mehrere Skripten. Überschaubar. Bestimmt ist das nur eine optische Täuschung, aber in diesem Fall lasse ich mich doch recht gerne täuschen.

In den Kurs 03372 – Tierschutzethik habe ich am iPad am Weg zur Arbeit bereits reingelesen und bin auf den ersten Blick hellauf begeistert. Es liest sich flüssig und schlüssig, ganz anders als so ziemlich jeder Kurs aus P1. Ob das jetzt daran liegt, dass ich mittlerweile an die Eigenheiten der philosophischen Sprache gewöhnt bin und mir der Einstieg in eine neue Thematik daher leichter fällt, oder daran, dass praktische Philosophie vermutlich einfach grundsätzlich spannender ist, als die Theoretische – wer weiss. Hauptsache, es macht Spass.

Modul P2: Studienbriefe

Wie ich soeben gesehen habe, stehen die Studienbriefe als PDF im Virtuellen Studienplatz bereits zum Download zur Verfügung. Somit residieren sie auch bereits auf meinem iPad und ich kann es kaum erwarten, sofort in einige (Tierschutzethik, Angewandte Ethik & Medizinethik) reinzulesen.

(Leider bin ich mit Game of Thrones – A Dance with Dragons allerdings erst zur Hälfte fertig und es ist gerade so spannend und eigentlich sind es eh noch knapp 2 Wochen bis zum Semesterbeginn, und ach…)

Jedenfalls musste ich feststellen, dass das Skript zur Tierschutzethik von niemand Geringerem als der Ehegattin DESPHILOSOPHIEPROFESSORS! verfasst wurde. Deutsche Uni – Wiener Skriptenautorin – unangenehme Erinnerungen – interessantes Thema. Na, bravo.

Kleine Welt.

(Kleine Philosophen-Welt?)

Wie auch immer – der Versand der Studienbriefe begann laut System am 11. März 2014. Ich freue mich auf den Beginn des neuen Semesters, auch wenn es herrlich ist, nach Dienstschluss zur Abwechslung auch mal tatsächlich Feierabend zu machen. Auch wenn dieser „Feierabend“ sich eher so gestaltet, dass ich zwischen 21 und 22 Uhr völlig erschöpft im Bett lande und keine 5 Seiten Game of Thrones mehr schaffe, bevor ich neben dem eingeschalteten Kindle wegpenne und ich zu den ganzen Dingen, die ich während der Ferien nachholen/aufholen wollte, erst recht nicht komme.

Naja. Zumindest hab‘ ich gestern Abend Geo in einer Runde Carcassonne haushoch besiegt. Soviel Zeit muss trotz aller Müdigkeit sein.