Es läuft wieder

Ich habe, sehr zu meiner Freude, tatsächlich wieder „hineingefunden“. Zur Zeit lese ich die 3. Kurseinheit zu Kurs 03505 | Alteuropäische Schriftkultur (Vom inschriftlichen Monument zum Holztäfelchen: Politischer und privater Schriftgebrauch in der Antike) mit sehr großem Interesse und Enthusiasmus und – was mich am meisten freut – sogar eine Idee zu einem Hausarbeitsthema beginnt sich langsam in meinem Kopf herauszukristallisieren. Sehr vage noch… aber allein das ist schon mehr, als sich in meinem Kopf diesbezüglich in den letzten 3 Semestern getan hat – und darüber freue ich mich sehr.

Aber das sei nur am Rande erwähnt… eigentlich wollte ich heute diesen Artikel teilen, der mir vorhin in meinem Facebook-Newsfeed entgegengehüpft ist:

Der Artikel/das Interview mit dem Leiter des Zentrums für Fernstudien an der JKU Linz richtet sich wohl an alle, die über die Machbarkeit und/oder den Wert eines Fernstudiums im Vergleich zum Abschluss auf einer Präsenzuni nachdenken. Aus persönlicher Erfahrung kann ich jedenfalls anmerken, dass sich die gemachten Aussagen zum Thema Arbeits- und Zeitaufwand, sowie zur notwendigen Selbstdisziplin und Selbstorganisation absolut mit der Realität decken, wenn man im Fernstudium erfolgreich sein möchte. Durchaus lesenswert, also.

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Phoenix aus der Asche…

Da mein letzter Eintrag hier mittlerweile ein Jahr und zwei Wochen in der Vergangenheit liegt und sich – sehr zu meiner Freude – in der Zwischenzeit einige meiner Leser nach meiner Befindlichkeit und/oder dem Status meines Fernstudiums erkundigt haben, schulde ich hier vermutlich tatsächlich ein kurzes „Statusupdate“.

Ja, mein Studium ist nun drei Semester lang völlig brach gelegen. Das ist schlimm – klar. Schlimmer sind natürlich die Gründe dafür… die definitiv diesmal nicht in meiner Faulheit oder Motivationslosigkeit zu verorten sind. Tatsache ist, dass vor mittlerweile einem Jahr meine Ehe nach zehn Jahren in die Brüche gegangen ist – und dass so ein Kataklysmus, so notwendig er auch war, nicht spurlos an einem vorübergehen kann, erklärt sich von selbst. Es galt erstmal, das Leben neu zu sortieren, bzw. schlicht und einfach den Alltag alleine mit zwei Kindern „auf die Reihe“ zu bekommen – und in diesem modus operandi gab es keine emotionalen, zeitlichen oder intellektuellen Reserven für soetwas wie ein Studium. Nicht „lebensnotwendige“ Aktivitäten mussten gnadenlos aus dem Alltag gestrichen werden – frei nach dem Motto something’s gotta give.

Entsprechend habe ich kein schlechtes Gewissen in irgendeiner Form, Zeit unnötig verschwendet zu haben (- wie ich es im Semester nach L1 leider sehr wohl getan habe), da ich die Unausweichlichkeit dieser situationsbedingten Zwangspause durchaus anerkenne und mir selbst auch zugestehe. Immerhin das Präsenzseminar Aus Liebe zum Führer: Emotionen und die Geschichte des Nationalsozialismus bei Dr. Alexandra Przyrembel habe ich letztes Jahr besucht – und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen, so es noch einmal angeboten werden sollte. Ebenso besucht habe ich die Lehrveranstaltung Schreibkompetenz bei Dr. Franz Palank, der ein ziemlicher Charakterkopf der guten alten Wiener Art ist – und dessen LVs zu besuchen sich schon alleine deshalb absolut auszahlt.

Mittlerweile haben sich die Dinge, der Alltag, ich selbst, etc. – soweit möglich – eingespielt und normalisiert und ich liebäugele wieder ernsthaft mit dem Semester, das kommenden Montag offiziell startet. Entsprechend wurden meine G2-Studienbriefe abgestaubt… meine Uni-Unterlagen neu sortiert… mein iPad frisch bestückt… ein neuer Textmarker gekauft… und meine Motivation aus den tiefsten Tiefen meines Gehirns hervorgekramt. Yay! Auch für Dr. Annika Hüsings online Präsenzseminar Mesopotamien gestern, heute, morgen – eine Kulturlandschaft im Spiegel der Zeiten habe ich mich erneut angemeldet.

Vielen Dank an alle, die sich nach mir und meinem Studium erkundigt haben – ich hoffe, hier ab jetzt wieder sinnvolle Beiträge leisten zu können. Falls sich Kommilitonen hier wiederfinden sollten, die ebenfalls G2 belegen, dürfen sie sich – wie immer – sehr gerne bei mir melden, ganz besonders, wenn sie vielleicht sogar noch geographisch sich im Raum Wien befinden sollten.

Und, mal wieder: Tschakka!

Meanwhile…

Nachdem mein letztes Posting schon ein paar Tage (*ahem*) zurückliegt, ist es vielleicht an der Zeit, die letzten Monate ein wenig Revue passieren zu lassen – auch wenn eigentlich nichts davon mit meinem Fernstudium etwas zu tun hat.

Ja – ich habe leider auch ein zweites Semester in den Sand gesetzt (- ausgesetzt). Die Gründe dafür sind ebenso mannigfaltig, wie eigentlich völlig belang- und haltlos, denn im Grunde hätte ich mir trotz Allem die Zeit nehmen können/sollen. Sagen wir einfach, jegliche Motivation hat sich zu 100% aus meinem Leben dem Semester verabschiedet. Kommilitonin #C war mit ihrem Neugeborenen zu beschäftigt, um sich mit der Uni zu befassen – und im L1-Semester habe ich mich dann doch sehr an ihre Lernpartnerschaft zur Eigenmotivation gewöhnt und ohne sie war für mich dann kaum etwas zu machen, der innere Schweinehund war allmächtig. Dazu kamen dann weitere Themen… Beziehungsstress, eine neue Therapie für mich, Probleme in der Arbeit, die sich in einer grossen Kündigungswelle vom Winter bis in den Frühsommer hinein geäussert haben und jetzt in Form eines grossen Office-Umzugs weitergehen… wie dem auch sei, das Leben war von allen Seiten her irgendwie viel zu… ablenkend.

Anyway.

Neues Semester, neues Glück. Auch Kommilitonin #C ist wieder mit von der Partie. Ich habe mich als Wiederholerin für L2 und G2 rückgemeldet, wobei ich tatsächlich mehr zu G2 tendiere und auch schon mit dem Lesen des ersten Studienbriefs begonnen habe. Hinzu kommen 1 Präsenzseminar und 1 online Seminar, die mich beide ebenfalls mehr in die G2-Richtung ziehen:

Präsenzseminar: Emotionen und die Geschichte des Nationalsozialismus

Samstag 26. November & Sonntag 27. November | 9-17 Uhr
Zentrum für Fernstudien Wien | Strozzigasse 2, 1080 Wien

(Anmeldung & detaillierte Infos ab ca. 8 Wochen vor Beginn)

Online-Seminar: Mesopotamien gestern, heute, morgen – eine Kulturlandschaft im Spiegel der Zeiten

01. Oktober bis 31. März | Moodle

In diesem Online-Seminar werden Lernmaterialien eingestellt, die Grundkenntnisse zum Thema Mesopotamien vermitteln und Anregungen zu Hausarbeitsthemen und mündlichen Prüfungen geben.

Zusätzlich habe ich mich auch zu den folgenden Lehrveranstaltungen am Zentrum für Fernstudien Wien angemeldet:

Professionelle (Literatur-)Recherche und Zusammenarbeit im Internet

Freitag 11. November, 15-19 Uhr & Samstag 12. November 9-17 Uhr
Zentrum für Fernstudien Wien | Strozzigasse 2, 1080 Wien

In dieser Lehrveranstaltung wird mit Ihnen gemeinsam erarbeitet, wie Sie die elektronischen Medien für Ihr Studium bestmöglich nutzen. Sie lernen zahlreiche Web-Anwendungen kennen und diese für Ihre Bedürfnisse einzusetzen (Bibliotheksrecherche, wissenschaftliche Suchmaschinen und Fachdatenbanken, Weblogs als Plattform für Lerngruppen, um Aufgaben gemeinsam zu lösen, Programme zur Strukturierung von Informationen und zur Speicherung von Teilen von Websites, Application Sharing Tools, um an verschiedenen Orten zeitgleich und kollaborativ arbeiten zu können, etc.). Sollte Bedarf bestehen, so kann auch das FernUni Hagen spezifische Moodle-System kennengelernt werden.

Schreibkompetenz

Freitag 28. Oktober, 17-21 Uhr & Samstag 29. Oktober, 9-17 Uhr
Zentrum für Fernstudien Wien | Strozzigasse 2, 1080 Wien

Der Workshop ist in praktischer Form auf die Entwicklung der Schreibkompetenz gerichtet. Er baut Ängste ab, macht Mut, schafft Knowhow, und vieles mehr. Er richtet sich an alle Studierenden, an solche in den Anfangsphasen ebenso wie an diejenigen, die schon vor großen Schreibaufgaben (Bachelor oder gar Master) stehen. Das gemeinsame Lernen hat sich in den bisherigen Seminaren sehr bewährt.

Tschakka!

Studienbriefe: komplett.

Nicht etwa, weil ich die fehlenden beiden endlich zugeschickt bekommen hätte… nein. Die L2-Modulsbetreuung hat heute offiziell bestätigt, dass es diese beiden nur als PDFs gibt… aus urheberrechtlichen Gründen.

Toll.

Dass ich die Möglichkeit habe, diese beiden Studienbriefe zu insgesamt ca. 600 Seiten im Büro auszudrucken und zu binden, ist in diesem Fall ein Riesenglück. Andere sind vermutlich nicht in dieser Position und müssen einen Copyshop bemühen… zu bestimmt keinem geringen Preis. Wie ärgerlich ist das denn!?

L2 Studienbriefe

Abgesehen von dieser unglaublichen Unannehmlichkeit, befinde ich mich gerade in dieser Phase, in der ich mich (noch) nicht vollständig auf das neue Semester einlassen kann, weil die Note des Letzten noch ausständig ist. Mittlerweile weiss ich das auch, dass ich mich nicht voll konzentrieren kann, bis ich Gewissheit habe und mache mir deswegen keine besonderen Sorgen, allerdings befinden wir uns jetzt fünfeinhalb Wochen post-Klausur auf der Zeitleiste – und da es sich hier um L1 handelt, gehe ich davon aus, dass es jetzt bald jeden Tag soweit sein könnte – und DAS macht mich sehr wohl unrund.

L2 Studienbriefe_2Was mich auch unrund macht, ist die Frage, wie dieses Hausarbeits-Semester anzugehen ist. Die Studienbriefe sind auf den ersten Blick sehr umfangreich – und dann soll man auch noch Zeit haben, eine Idee für eine Hausarbeit zu haben, zusätzliche Literatur zum Spezialthema zu lesen – und vielleicht sogar noch ein Praktikum zu machen?

Ich gehe davon aus, dass es selbstverständlich absolut machbar ist – aber mir fehlt gerade ein bisschen der Plan, die Richtung. Und dieses Gefühl mag ich nicht.

Wer von meinen Lesern hat denn schon Hausarbeiten geschrieben und mag vielleicht ein wenig zum Prozess eines Hausarbeitssemesters aus dem Nähkästchen plaudern? Würde mich sehr freuen!

Es ist da!

Arbeitstechniken LiteraturwissenschaftUnd mit „es“ meine ich weder meine heissersehnte L1-Note, noch die beiden noch ausständigen Studienbriefe. „Es“ ist das Buch zu den Arbeitstechniken – und somit leider das am wenigsten Relevante, but I take what I can get.

Gestern habe ich mich auch zum ersten Mal seit der Klausur wieder mit Kommilitonin #C getroffen – mein erstes Mal im Schanigarten für diese Saison, bei angenehmen 20 Grad und Kürbissuppe mit Zimt(!) und einem Kaffee Latte. Und zwar nicht etwa, um das nächste Semester zu planen – was das Ganze umso besser und schöner gemacht hat!

Tatsächlich Freunde finden auf der FernUni – ein wirkliches Kunststück für Einzelkämpfer wie uns Fernstudierende hinter all unseren Monitoren und in unseren Moodle-Lernumgebungen!

(Natürlich haben wir das nächste Semester auch kurz angerissen – im Zuge dessen Kommilitonin #C mir eine gute Anregung zum Thema Praxishausarbeit in L2 gegeben hat. Diese gilt es jetzt durchzudenken und eventuell zu planen – denn ganz unrecht hat sie natürlich absolut nicht! Näheres dann, wenn ich ein wenig darüber nachgedacht habe. Das Praktikum wollte ich nämlich eigentlich erst in L6 machen – aber die Möglichkeit, auf die sie mich mit der Nase gestossen hat, hat durchaus Potential – und erledigt wäre ja definitiv erledigt.)

Ich lese jedenfalls seit einigen Tagen im Studienbrief „Gattung/Format/Genre“ und finde ihn bis jetzt eigentlich ganz griffig. Es ist definitiv eine andere Zugangsweise, wenn man so einen Studienbrief lesen kann, wie ein Buch – nicht wie Textbausteine, die es am Ende eines Kapitels erstmal zu exzerpieren gilt. Zum ersten Mal verwende ich zum Lesen daher auch nicht die App Notability, in der man wie mit einem Highlighter Textstellen markieren kann, sondern einfach nur die iOS-native iBooks App, die eben eine reine Lese-App ist und mir zum Lesen eigentlich eh sympathischer ist.

Und da mir jetzt ein sinnvoller Abschlussatz fehlt, meine conclusio, weil Geo soeben Netflix aufgedreht hat und somit meine gesamte Aufmerksamkeitsspanne mit einem Schlag von diesem Posting abgelenkt hat, beschliesse ich dieses nun völlig unmotiviert und mitten im

Ein Monat

Ein Monat ist’s genau her, die Klausur. Natürlich gibt es noch keine Ergebnisse – man rechnet in 1-3 Wochen damit, erfahrungsgemäss. L1 ist immer 1-2 Wochen vor den G und P Einführungsmodulen da – kann mich noch gut an zermürbende Wartezeiten erinnern, als die einschlägigen KuWi-Gruppen auf Facebook bereits mit Freudesbekundungen zur bestandenen L1-Klausur explodiert sind, während die G/P-Leute immer noch wie auf Nadeln gesessen sind und erst ca. 2 Wochen später endlich aufatmen durften (- oder eben halt auch nicht).

Mit Sicherheit lässt sich jedenfalls sagen: verbleibende Wartezeit < bisherige Wartezeit.

In der Zwischenzeit habe ich mir – der Empfehlung im Hausarbeiten-Leitfaden für L2 folgend – das Buch „Arbeitstechniken Literaturwissenschaft“ von  Burkhard Moennighoff Eckhardt Meyer-Krentler bei Buch aktuell gekauft – und habe eine rechte Freude, da ich endlich den vor 2 oder 3 Jahren zum Geburtstag erhaltenen Buchgutschein eines Freundes, der sich in diesem Laden seine Brötchen verdient und ein amazon/Kindle-Verweigerer ist, sehr sinnvoll umsetzen konnte. Dankeschön, lieber #M!

Übrigens – noch ein Aufruf in eigener Sache: gibt es hier Leser/Innen, die jetzt ebenfalls L2 belegen, aus Österreich/näherer Umgebung kommen und eine Hausarbeit schreiben wollen? Bitte tretet dringend mit mir in Kontakt – wir suchen noch nach einer weiteren Person, die bei unserem Wunschprofessor schreiben möchten, da dieser ab einer Studentenanzahl von 5 um das OK als Betreuer bei der FernUni ansuchen kann. Nähreres gerne per Mail, wenn Ihr mich kontaktiert! Wir würden uns sehr freuen, da wir im Moment leider noch nur zu viert sind. Also bitte meldet Euch! 🙂

Umfassende Leseliste, Auszug aus den online Vorlesungen zu L1

Anbei findet Ihr die vorgeschlagene Leseliste zu allen in L1 behandelten Epochen, entnommen aus den online Vorlesungen, die natürlich nur L1-Belegern vorbehalten sind. Da man aber Literaturvorschläge zu diversen Epochen grundsätzlich ohnehin überall im Internet finden kann – dies also natürlich kein Hagen-spezifisches Wissen ist – gehe ich davon aus, die Leseliste hier teilen zu dürfen. Zum Teil ist es auch einfach eine Gedankenstütze für mich selbst, anhand derer ich „abhaken“ kann, was ich bereits selbst gelesen habe, zum Teil kann sich der zukünftige L1-Beleger schon vorab, so er denn Lust dazu hat, anhand der Leseliste ein wenig mit der Materie beschäftigen.

(Hinweis: das Lesen der hier angeführten Literatur ist für das Bestehen von L1 keine Voraussetzung!)

Fettgedruckt ist das von mir bereits Gelesene, bzw. das gerade aktuell auf meinem Kindle Befindliche. Ziel ist, aus jeder Epoche mindestens drei Werke zu lesen.

Für eine Liste an Quellen für gratis eBooks, folgt bitte diesem Link.


Aufklärung

Barthold Heinrich Brockes | Irdisches Vergnügen in Gott
Friedrich von Hagedorn | Versuch in poetischen Fabeln und Erzehlungen
Johann Christoph Gottsched | Der sterbende Cato
Christian Fürchtegott Gellert | Das Leben der schwedischen Gräfin von G***
Friedrich Gottlieb Klopstock | Messias
Gotthold Ephraim Lessing | Miss Sara Sampson
Lessing/Diderot | Das Theater des Herrn Diderot
Christoph Martin Wieland | Geschichte des Agathon
Gotthold Ephraim Lessing | Emilia Galotti
Gotthold Ephraim Lessing | Nathan der Weise

Sturm und Drang

Johann Gottfried Herder | Auszug aus einem Briefwechsel über Ossian
Johann Gottfried Herder | Stimmen der Völker in Liedern
Johann Wolfgang Goethe | Rede zum Shakespeare Tag
Johann Wolfgang Goethe | Götz von Berlichingen
Johann Wolfgang Goethe | Die Leiden des jungen Werthers
Johann Wolfgang Goethe | „Urfaust“
Friedrich Schiller | Die Räuber
Friedrich Schiller | Kabale und Liebe
Jakob Michael Reinhold Lenz | Der Hofmeister oder Vortheile der Privaterziehung

Klassik

Friedrich Schiller | Maria Stuart
Friedrich Schiller | Wallenstein
Friedrich Schiller | Über Anmut und Würde
Friedrich Schiller | Über naive und sentimentalische Dichtung
Johann Wolfgang Goethe | Iphigenie auf Tauris
Johann Wolfgang Goethe | Faust I
Johann Wolfgang Goethe | Römische Elegien
Goethe/Schiller | Musenalmanach für das Jahr 1798 (Balladen)

Frühromantik

Ludwig Tieck | Der blonde Eckbert
Ludwig Tieck | Der gestiefelte Kater
Wilhelm Heinrich Wackenroder | Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders
Friedrich Schlegel | Lucinde
Novalis | Hymnen an die Nacht
Novalis | Heinrich von Ofterdingen

Hoch- und Spätromantik

Heinrich von Kleist | Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe.
Achim von Arnim/Clemens Brentano | Des Knaben Wunderhorn
Jakob und Wilhelm Grimm | Kinder- und Hausmärchen
Ludwig Uhland | Schwäbische Kunde
E.T.A. Hoffmann | Der goldene Topf
E.T.A. Hoffmann | Der Sandmann
Joseph von Eichendorff | Aus dem Leben eines Taugenichts
Ludwig Tieck | Waldeinsamkeit

Junges Deutschland/Vormärz

Heinrich Heine | Reisebilder (3 Teile)
Ludwig Börne | Briefe aus Paris
Christian Dietrich Grabbe | Napoleon oder die 100 Tage
Georg Büchner | Danton‘s Tod
Georg Büchner | Lenz
Georg Büchner | Woyzeck
Heinrich Heine | Deutschland, ein Wintermärchen

Realismus

Gustav Freytag | Soll und Haben
Gottfried Keller | Die Leute von Seldwyla

Ästhetizismus

Stefan George | Algabal
Stefan George | Das Jahr der Seele
Hugo von Hofmannsthal | Der Tor und der Tod
Hugo von Hofmannsthal | Poesie und Leben
Hugo von Hofmannsthal | Ein Brief
Hugo von Hofmannsthal | Das Gespräch über Gedichte
Arthur Schnitzler | Leutnant Gustl
Thomas Mann | Die Buddenbrooks
Thomas Mann | Der Tod in Venedig
Rainer Maria Rilke | Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

Avantgarde

Franz Kafka | Brief an den Vater
Franz Kafka | Die Verwandlung
Franz Kafka | Der Process
Franz Kafka | Das Schloß
Georg Kaiser | Von morgens bis mitternachts
Georg Kaiser | Die Bürger von Calais
Gottfried Benn | Morgue und andere Gedichte
Gottfried Benn | Gehirne
Gottfried Benn | Probleme der Lyrik
Alfred Döblin | Ermordung einer Butterblume
Alfred Döblin | Berlin Alexanderplatz
Ernst Stadler | Der Aufbruch
Walter Hasenclever | Der Sohn
Kurt Pinthus | Menschheitsdämmerung
Franz Werfel | Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig
Ernst Toller | Die Wandlung

Neue Sachlichkeit

Thomas Mann | Der Zauberberg
Hermann Hesse | Der Steppenwolf
Erich Maria Remarque | Im Westen nichts Neues
Bertolt Brecht | Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
Bertolt Brecht | Aus dem Lesebuch für Städtebewohner
Robert Musil | Der Mann ohne Eigenschaften
Carl Zuckmayr | Der Hauptmann von Köpenick
Ödon von Horvath | Geschichten aus dem Wiener Wald
Irmgard Keun | Gilgi – eine von uns
Irmgard Keun | Das kunstseidene Mädchen
Hans Fallada | Kleiner Mann – was nun?

Exilliteratur

Johannes R. Becher | Deutscher Totentanz
Lion Feuchtwanger | Geschwister Oppermann
Lion Feuchtwanger | Exil
Thomas Mann | Joseph und seine Brüder
Thomas Mann | Lotte in Weimar
Heinrich Mann | Die Jugend des König Henri Quatre
Heinrich Mann | Die Vollendung des König Henri Quatre
Irmgard Keun | Nach Mitternacht
Anna Seghers | Das siebte Kreuz
Amma Seghers | Transit
Bertolt Brecht | Furcht und Elend des Dritten Reiches
Bertold Brecht | Svendborger Gedichte
Bertold Brecht | Mensch von Sezuan
Bertold Brecht | Mutter Courage und ihre Kinder

Pünktlich zu den Iden des März…

L2 Google Drive…wurden die Studienmaterialien für das Sommersemester 2016 freigeschaltet – zumindest für das Modul L2, für die anderen Module kann ich nicht sprechen. Und strebsam und voller Vorfreude, wie ich am Ende eines Semesters, bzw. am Beginn eines neuen Semesters nun einmal bin, habe ich sie mir auch sogleich gespeichert und ins Google Drive hochgeladen, von wo aus ich sie auf alle meine mobilen Geräte weiterleite. So ein jungfräulicher Modulsordner ist jedes Semester aufs Neue verführerisch und lässt mich auf mehr freuen…

…und an meiner Ordner-Nomenklatur lässt sich auch ablesen, dass das SS 2016 bereits mein 6. Semester an der FernUni sein wird. 6! (Wäre ich Vollzeitstudentin, wäre das nächste im Idealfall mein letztes Semester.) Es macht mich stolz, dass ich seit nunmehr 5 Semestern mit vollem Einsatz bei der Sache bin und mir – trotz dem umzugsbedingten Aussetzer im SS 2015, den ich mittlerweile einfach hinnehme – längst nicht mehr die Option gebe, einfach wieder aufzuhören, wenn es doch zu mühsam werden sollte. Im Gegenteil, ich bin motivierter denn je, besonders in dem Wissen, dass ich jetzt (vermutlich) alle Einführungsmodule aller drei Teildisziplinen geschafft habe und ich das Studium jetzt auf ganz andere Art erleben werde, als es bis jetzt im Hinblick auf die massiven Endklausuren immer der Fall war. Meine erste Hausarbeit steht an und ich freue mich tatsächlich schon sehr auf den Schreibprozess, der meine Uniabende sicher anders gestalten wird, als bisher. Wenn ich daran denke, dass alleine der Exzerpierprozess wegfallen wird…!

Hier nocheinmal zusammengefasst, das Modul L2:

Das Modul führt in das gegenseitige Bedingungsverhältnis von Kultur, Literatur und Medien ein. Um Literatur zu verstehen, benötigt man einen reflektierten Begriff der Kultur; Kultur und Literatur sind strukturiert durch die Logik der in ihr verwendeten Medien; die Funktionsweise von Medien spiegelt einen angeleiteten Durchgang durch die Medien, die unsere Kultur besonders geprägt haben (Schrift, Buchdruck, Post, Photographie, Phonographie, Telefonie, Film, Radio, Fernsehen, Computer/Internet). Über Ausschnitte aus literarischen Texten und entsprechende Übungsaufgaben wird beispielhaft deutlich gemacht, in welcher Weise Literatur auf Medien reagiert. Im zweiten Kurs, „Perspektiven auf Kultur und Medien“, wird der enge Zusammenhang von medialen Praktiken und Kultur mit Hilfe einer Auswahl theoretischer Positionen in fünf Zugriffen – (re)konstruieren, lokalisieren, (um)werten, Performanz, Kulturen des Wissens – entfaltet. Der dritte Kurs „Gattung/Genre/Format“ macht mit Problemen der Gattungstheorie vertraut und zeigt, in welcher Weise literarische Texte, aber auch filmische Narrationen stets bestimmter kultureller Formen und Formate bedürfen.

Spannend. Per Post sind meine Studienbriefe leider noch nicht gekommen, auch die Moodle-Umgebung ist freilich noch nicht zugänglich, denn das Semester beginnt offiziell ja auch erst am 1. April. Trotzdem werde ich mit dem Lesen bereits vorab beginnen, ich freu mich schon!