L1: erste Schritte in der zweiten Runde

Folgendes kann ich schon mal gleich am ersten Tag vorab sagen: dieses Mal erscheint mir das Modul auf Anhieb sympathischer, als beim ersten Mal.

Das Gold von CaxamalcaDas kann einerseits daran liegen, dass mir das Moodle 2 etwas besser gefällt, als sein Vorgänger. Andererseits liegt es vielleicht daran, dass der Text für die Erzähltextanalyse dieses Semester Jakob Wassermanns „Das Gold von Caxamalca“ ist, das a) um einiges dünner ist, als die Lektüre des letzten Semesters und das b) in einer Zeit und Kultur spielt, die mich von jeher sehr fasziniert. Ausserdem gibt es das Buch gratis im grossen Internetsupermarkt für den Kindle zum Download. Wiederum andererseits liegt es vielleicht auch daran, dass dieses Mal das auswendig zu lernende Glossar scheinbar um ein Kapitel reduziert wurde. Und vielleicht auch daran, dass ich das gesamte Modul bereits zur Hälfte exzerpiert habe und daher quasi nahtlos da anschliessen kann, wo ich letztes Semester umzugsbedingt ausgestiegen bin. Nämlich im Epochenkurs, irgendwo in der Romantik. Die es noch fertig zu exzperieren gilt – gemeinsam mit dem Rest der Epochen. Und danach ist „nur noch“ Genettes Erzähltextanalyse zu lernen und das bereits Exzerpierte gründlich zu wiederholen.

Machbar. (Lehne mich da hoffentlich nicht zu weit aus dem Fenster.)

Ebenso möchte ich heute, wie auch im letzten Semester schon einmal, die App brainyoo wärmstens empfehlen. Diese Karteikarten-App ist die beste, die mir bis jetzt untergekommen ist, vor allem auch deshalb, weil man die Karten sehr einfach am Desktop erstellen und bearbeiten kann und diese sich dann über eine Cloud automatisch mit der mobilen App synchronisieren. Man erspart sich dadurch das lästige Tippen am Handy. Und so kommt es, dass ich bereits am ersten Tag des neuen Semesters sämtliche klausurrelevanten Glossarteile schon fix und fertig und lernbereit am Handy habe. Tschakka!

BRAINYOO: erste Erfahrungen.

Definitive Download-Empfehlung.

Seit gestern habe ich bereits ein ganzes Glossar-Kapitel in Karteikarten verwandelt. Die Synchronisation zwischen Desktop-Anwendung und mobile App funktioniert in Sekundenschnelle und absolut reibungslos. Einzig das Registrieren mit Facebook hat nicht funktioniert, was leicht ärgerlich war. Das tatsächliche Lernen mit den Karten habe ich noch nicht ausprobiert, man kann aber zwischen mehrern Modi wählen: Langzeitgedächtnismodus, Zufallsmodus und Prüfungsmodus.

Mein Hauptfokus liegt im Moment aber darin, die klausurrelevanten Teile des Glossars in die App zu übertragen, bevor ich ans Lernen überhaupt nur denke. Das Einteilen der Karteikarten in einzelne Kapitel funktioniert ebenfalls intuitiv und völlig problemlos. Ich hoffe jedenfalls nächste Woche mit dieser Arbeit fertig zu sein, dann werde ich die App noch eingehender auf Herz und Nieren prüfen.

(Und ich hatte bei P1 das Gefühl, eine komplett neue Sprache lernen zu müssen… ich glaube, L1 stellt P1 in dieser Hinsicht WEIT in den Schatten.)

The dreaded glossary…

GlossarOkay, also bei erstmaliger näherer Betrachtung des 30-seitigen Glossars, über das ich schon allerhand Horrorgeschichten im Vorfeld gehört habe, rückt die vermeintlich harmlose Dünnheit der Studienbriefe dieses Semesters dann doch einen ganz grossen Schritt in den Hintergrund. Holy smokes.

Das freundliche und beruhigende rosa der Glossarseiten hilft jetzt auch nicht wirklich, meinen ersten Schrecken ein bisschen abzudämpfen.

Gut, ich bin zwar grundsätzlich ein ganz guter Auswendig-Lerner… aber 30 Seiten Fachvokabular in (grossteils) Latein/Griechisch… hui. Better get started. Das hat mich wieder einmal dazu gebracht, mir Karteikarten-Apps anzusehen. (Anders wird die Sache nicht zu bewältigen sein, nehme ich stark an.) Ausprobieren möchte ich BRAINYOO. (Weitere Informationen dazu findet Ihr, wenn Ihr dem Link folgt. Ich möchte hier noch nichts zu diesem Produkt sagen, da ich es bis jetzt selbst noch nicht ausprobiert habe.)

Der HeiligeWas ich allerdings für alle anderen L1-linge hier teilen möchte, ist der Link zur kostenlosen Kindle Version von „Der Heilige“ von Conrad Ferdinand Meyer, der – wie Ihr bestimmt dem aktuellen Prüfungsleitfaden bereits entnommen habt – dieses Semester klausurrelevant ist. (Stichwort: narratologisches Modell nach Genette.)

Trotzdem habe ich ihn mir auch als Reclam-Version bestellt, denn zum tatsächlichen Lernen habe ich dann schon lieber etwas „Richtiges“ in der Hand.

Hach, gute alte Reclam-Hefte, ein Haushaltsbegriff aus meiner Schulzeit… da werden Erinnerungen wach! Die standen dort im Deutschunterricht mehr oder weniger an der Tagesordnung und ich habe eine ganze Reihe davon sicher noch irgendwo im Keller herumstehen… Inhaltsangaben habe ich en masse geschrieben, und zu jeder dazu in einem zweiten Schritt die gute alte Textbesprechung. Niemals ein leichtes Unterfangen. Und jetzt mache ich ein ganzes Modul, frei nach dem Motto „Textbesprechung Hardcore“…

iPad App: StudyBlue

logo_studyblueInspiriert durch einige Lernmethoden, die im Kurs „Studienorganisation im Fernstudium“ erörtert wurden habe ich mich nach einer geeigneten Flashcard App umgesehen. Empfohlen wurden die online Programme „Cue Cards“ und „Ediscio“. Ich habe  dann aber die App StudyBlue gefunden und die hat mir auf den ersten Blick optisch zugesagt. Sie scheint auch in der Anwendung recht intuitiv zu sein. Auch wenn ich in meinem ganzen Leben noch nicht mit Karteikarten gearbeitet habe, würde ich dieses System doch gerne auch ausprobieren, weil es mir grundsätzlich recht sinnvoll erscheint. Und bei der Menge an unverständlichen Fachausdrücken, die mir aus den Skripten entgegenhüpfen, wird sich die Kartei wohl auch relativ schnell füllen. *g*

Details zur App kann jeder gerne selbst lesen – ich hoffe jedenfalls, dem Einen oder Anderen mit dieser Information gedient zu haben.