Es läuft wieder

Ich habe, sehr zu meiner Freude, tatsächlich wieder „hineingefunden“. Zur Zeit lese ich die 3. Kurseinheit zu Kurs 03505 | Alteuropäische Schriftkultur (Vom inschriftlichen Monument zum Holztäfelchen: Politischer und privater Schriftgebrauch in der Antike) mit sehr großem Interesse und Enthusiasmus und – was mich am meisten freut – sogar eine Idee zu einem Hausarbeitsthema beginnt sich langsam in meinem Kopf herauszukristallisieren. Sehr vage noch… aber allein das ist schon mehr, als sich in meinem Kopf diesbezüglich in den letzten 3 Semestern getan hat – und darüber freue ich mich sehr.

Aber das sei nur am Rande erwähnt… eigentlich wollte ich heute diesen Artikel teilen, der mir vorhin in meinem Facebook-Newsfeed entgegengehüpft ist:

Der Artikel/das Interview mit dem Leiter des Zentrums für Fernstudien an der JKU Linz richtet sich wohl an alle, die über die Machbarkeit und/oder den Wert eines Fernstudiums im Vergleich zum Abschluss auf einer Präsenzuni nachdenken. Aus persönlicher Erfahrung kann ich jedenfalls anmerken, dass sich die gemachten Aussagen zum Thema Arbeits- und Zeitaufwand, sowie zur notwendigen Selbstdisziplin und Selbstorganisation absolut mit der Realität decken, wenn man im Fernstudium erfolgreich sein möchte. Durchaus lesenswert, also.

Advertisements

Ein Monat

Ein Monat ist’s genau her, die Klausur. Natürlich gibt es noch keine Ergebnisse – man rechnet in 1-3 Wochen damit, erfahrungsgemäss. L1 ist immer 1-2 Wochen vor den G und P Einführungsmodulen da – kann mich noch gut an zermürbende Wartezeiten erinnern, als die einschlägigen KuWi-Gruppen auf Facebook bereits mit Freudesbekundungen zur bestandenen L1-Klausur explodiert sind, während die G/P-Leute immer noch wie auf Nadeln gesessen sind und erst ca. 2 Wochen später endlich aufatmen durften (- oder eben halt auch nicht).

Mit Sicherheit lässt sich jedenfalls sagen: verbleibende Wartezeit < bisherige Wartezeit.

In der Zwischenzeit habe ich mir – der Empfehlung im Hausarbeiten-Leitfaden für L2 folgend – das Buch „Arbeitstechniken Literaturwissenschaft“ von  Burkhard Moennighoff Eckhardt Meyer-Krentler bei Buch aktuell gekauft – und habe eine rechte Freude, da ich endlich den vor 2 oder 3 Jahren zum Geburtstag erhaltenen Buchgutschein eines Freundes, der sich in diesem Laden seine Brötchen verdient und ein amazon/Kindle-Verweigerer ist, sehr sinnvoll umsetzen konnte. Dankeschön, lieber #M!

Übrigens – noch ein Aufruf in eigener Sache: gibt es hier Leser/Innen, die jetzt ebenfalls L2 belegen, aus Österreich/näherer Umgebung kommen und eine Hausarbeit schreiben wollen? Bitte tretet dringend mit mir in Kontakt – wir suchen noch nach einer weiteren Person, die bei unserem Wunschprofessor schreiben möchten, da dieser ab einer Studentenanzahl von 5 um das OK als Betreuer bei der FernUni ansuchen kann. Nähreres gerne per Mail, wenn Ihr mich kontaktiert! Wir würden uns sehr freuen, da wir im Moment leider noch nur zu viert sind. Also bitte meldet Euch! 🙂

Versand der Studienbriefe

Mal wieder hat es länger gedauert. Seit dem letzten Semester ist beim Versand des Studienmaterials wohl irgendwie der Hund drin…? Zumindest für Studenten ausserhalb Deutschlands, wie es scheint. Versandbeginn war der 29. September.

Jedenfalls: gestern ist es endlich eingetroffen, mein Material für G2.

G2 Studienbriefe

Durchaus beeindruckend. Ungefähr 850 Seiten, gesamt. Allerdings… wie verhält es sich damit, wenn man plant, eine Hausarbeit zu schreiben? Eine Hausarbeit ist eine Vertiefung eines bestimmten Themas, ganz anders als eine Klausur. Intuitiv würde ich daher sagen: ein komplettes Durcharbeiten/Exzerpieren aller Studienbriefe, wie ich es für die Klausur-Module mache/gemacht habe, ist hier vermutlich nicht angezeigt, oder? Durchlesen – Thema raussuchen. Oder sehe ich das falsch?

(Bei 850 Seiten müsste ich täglich 30 davon lesen, um in 4 Wochen damit durch zu sein. Bei 20 Seiten täglich entsprechend in 6 Wochen. In Anbetracht der Tatsache, dass das Exzerpieren vermutlich wegfallen wird – was schliesslich der grösste Zeitfaktor ist, sollte das vielleicht sogar machbar sein. Wäre da nicht L1, das ich eben teilweise sehr wohl noch exzerpieren muss und für das ich auch Übungsfragen ausarbeiten möchte. Ein strikter Tagesplan muss wohl her, wie es aussieht.)

Liebe Leser… ich würde mich über jegliche Art Feedback dazu sehr freuen, da ich im Moment leider nicht so ganz genau weiss, wie ich dieses Modul angehen soll/werde.

Studienbriefe WS 2015/16

Per heute sind die Studienbriefe für das WS 2015/16 zum Download freigeschaltet! Das mittlerweile altbekannte Kribbeln der Vorfreude und die Motivation zu Semesterbeginn hat sich hiermit ebenfalls bei mir eingestellt und mein iPad ist bereits mit den Studienbriefen „aufgeladen“.

Gestaltung wissenschaftlicher ArbeitenDa ich G2 mit einer Hausarbeit abschliessen möchte, aber mit dem Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten keine Erfahrung habe, habe ich gestern damit begonnen, „Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten“ (Matthias Karmasin/Rainer Ribing) durchzulesen – sinnvolle Beschäftigung vor dem offiziellen Semesterbeginn.

(Meine letzte sogenannte „wissenschaftliche Arbeit“ war meine Fachbereichsarbeit für meine Matura anno 1997 zum Thema „Die Anfänge der organischen Chemie“ und kann hier dementsprechend leider nicht exemplarisch für tatsächliche Wissenschaftlichkeit herhalten. Ich weiss nur noch: es hat Spaß gemacht, sie zu verfassen und ich habe mir dadurch ein zusätzliches Maturafach erspart. Mit dieser Hausarbeit erspare ich mir ebenfalls etwas, nämlich eine Klausur. Dementsprechend hoch ist auch mein Motivationsfaktor im Moment.)