Richtlinien und Empfehlungen zum wissenschaftlichen Arbeiten des Instituts für Philosophie

Anlaßbezogen möchte ich hier wiedermal Buchtipps mit Euch teilen. Und zwar handelt sich um nicht ganz unwichtige Bücher, ist zumindest eines davon doch laut des Instituts für Philosophie für die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten als Referenz verbindlich:

„Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium“ (Matthias Flatscher, Gerald Posselt, Anja Weiberg)

Der Band bietet eine kompakte Einführung in die Techniken, Hilfsmittel und Verfahren des wissenschaftlichen Arbeitens speziell für das Fach Philosophie. Die allgemeingültigen wissenschaftlichen Regeln von der Themenfindung über den Umgang mit Quellen bis zum Aufbau schriftlicher Arbeiten und mündlicher Präsentationen werden ergänzt durch fachspezifische Hinweise auf philosophische Bibliographien, Lexika, Handbücher, Datenbanken und Zeitschriften sowie eine Liste von Hauptwerken der Philosophie. Darüber hinaus kann der Band auch als Nachschlagewerk für Studierende der Nachbardisziplinen dienen, die eine zuverlässige Anleitung für die Recherche und Zitation philosophischer Literatur benötigen. (Quelle: amazon)

Für Fernstudierende ist dieses Buch auch als eBook über die Universitätsbibliothek zu beziehen (was ich auch getan habe), bei einem Preis von €11.99 überlege ich mir die eigene Anschaffung aber durchaus auch als Hardcopy für meinen persönlichen Bestand.

Wie gesagt: dieses Werk ist als verbindlich zu betrachten. Ausnahmen gibt es nur zweierlei:

Von der Verbindlichkeit des Werkes werden nur zwei Ausnahmen gemacht. Die Hinweise zu Darstellung und Stil wissenschaftlicher Arbeiten in Kapitel 4.6 enthalten keine zwingenden Vorgaben, sondern sind als Anregungen zur Reflexion auf die Sprachgestalt der Arbeit zu verstehen; anonyme Internetquellen (z. B. Wikipedia) sind nur in begründeten Ausnahmefällen zitierfähig. (Quelle: Institut für Philosophie an der FernUni Hagen)

Ein weiteres Buch in diesem Zusammenhang ist Zehn Gebote für das philosophische Schreiben: Ratschläge für Philosophiestudierende zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten“ (Dietmar Hübner). Um €13.99 ebenfalls sehr leistbar und wahrscheinlich seine Anschaffung wert. Zugegebenermaßen bin ich allerdings temporär verwirrt: ich könnte schwören, auch dieses Buch in den Philosophie-Ressourcen irgendwo auf der Instituts-Page referenziert und empfohlen gesehen zu haben, kann es aber beim besten Willen nicht mehr finden. Amazon empfiehlt es jedenfalls selbst in Kombination mit dem erstgenannten Buch und sagt Folgendes darüber:

Dietmar Hübner bietet Hilfe zur Selbsthilfe beim Verfassen von philosophischen Seminar- und Abschlussarbeiten. Wesentliche Aspekte des wissenschaftlichen Schreibens – von Themenfindung und Strukturierung über Gedankenführung und Stil bis zu Quellennutzung und Zitierweise – werden kurz und prägnant vermittelt. Zahlreiche Beispiele positiver wie negativer Art machen deutlich, was eine gelungene Arbeit im Philosophie-Studium auszeichnet.

Dieses ist leider nicht in der UB Hagen zu haben, allerdings hat es zum Beispiel die Österreichische Nationalbibliothek im Bestand, auch die Büchereien Wien haben ein einziges Exemplar davon in der Hauptzweigstelle am Urban-Loritz-Platz lagernd. (Bzw. momentan eben nicht lagernd – es ist entliehen bis zum 15. Mai! Probiert es aber erst gar nicht, ich werde den Titel sogleich vorbestellen! Bzw. werde ich das, sobald ich meinen Bücherei-Ausweis verlängert habe… tja, so ein Studium, das 2 Jahre lang brach liegt, birgt die unerwartetsten Stolperfallen. Ich werde das also gleich heute erledigen – die Bücherei ist wochentags bis um 19 Uhr geöffnet und liegt bequemerweise sogar am Heimweg vom Büro zum Alphanerd. Was ich auch gleich zum Anlass nehmen werde, mich durch die Philosophie-Abteilung zu stöbern – mit halben Aug‘ bereits nach potentiellen Quellen für meine Hausarbeit scannend.)

Ein weiteres Buch, das ich mir bereits im Jänner, sozusagen als Auffrischung nach P1, gekauft habe, ist „Philosophie – Ein Lehrbuch“ (Jonas Pfister). Ein mit ca. 300 Seiten recht properes Reclam-Heft, das die gängigen Theorien der Philosophie noch einmal aufgreift und erläutert – und sich dabei wesentlich spannender und flüssiger (und schlüssiger) liest, als der Leitkurs aus P1. Passt auch – wie jedes Reclam-Heft – wunderbar in jede Handtasche und ist ein idealer Begleiter für die öffentlichen Verkehrsmittel, wenn dem Tablet mit den Studienbrifen mal wieder der Saft ausgegangen ist.

Jonas Pfister skizziert Antworten auf die großen Fragen der Philosophie: auf die Frage nach Glück, Freiheit, Gott, die Existenz einer Außenwelt, Erkenntnis, Geist, Gerechtigkeit, Ethik, Bedeutung, Wissenschaft und Kunst. Die Neuauflage des Bandes ist u.a. um ein Kapitel zur angewandten Ethik (Rawls, Singer) ergänzt. (Quelle: amazon)

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Lerntechnisch ist gestern jedenfalls, sehr zu meiner Freude, wieder sehr viel weitergegangen: der Alphanerd hat sich für seine heutige Prüfung vorbereitet, was ich zum Anlass genommen habe, mich selbst sehr intensiv mit dem Studienbrief zur Kulturkritik auseinanderzusetzen, der sich im Vergleich zu jedem zur Performativität zieht wie Kaugummi. Immerhin habe ich ihn jetzt zu etwas mehr als seiner Hälfte geschafft und auch heute werde ich mich wieder damit befassen. Quick note to self: für die Abgabe der Übungsaufgabe 3 habe ich noch bis zum 13. Mai Zeit! Nur, dass ich nicht wieder panisch irgendeinen Schmonzes am letzten Drücker mir aus den Fingern saugen muss.

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Die Krux mit den last-minute Arbeiten…

…ist ja die, das man nie weiß, ob man jetzt im Rausch des Zeitdrucks ein literarisches Meisterwerk zu Papier gebracht hat – oder ob man absoluten Schrott produziert hat.

Im Fall meiner Übungsaufgabe 2 liegt die Antwort wohl irgendwo mittendrin. Oder sollen wir sagen: meine Übungsaufgabe war essentially wohlklingender, flüssig formulierter Schrott.

Wie sich allerdings herausstellt, dürfte die Mehrheit der Kommilitonen an der eigentlichen Fragestellung gekonnt vorbeiformuliert haben, denn die kollektive Abgabe hat Prof. Bedorf in seinem Antwortvideo dazu veranlasst, sich selbst die Schuld dafür zu geben, da offensichtlich seine Frage nicht gut und klar genug formuliert war.

Ja, oder so, natürlich. Die nächste Aufgabe befasst sich jedenfalls mit Derrida und Austin – und ich bin hochmotiviert, diesmal eine wohlklingende und flüssig formulierte tatsächliche Antwort auf die gestellte Frage zu produzieren.

In der Zwischenzeit zeige ich Euch etwas, das wohl das Herz eines jeden KuWis, insbesondere eines jeden Literatur-Hauptfachlers vermutlich höher schlagen lässt, nämlich ein Fundstück aus einem alten, baufälligen Haus, das kurz vor seinem Abriss steht um einem neuen Familienheim Platz zu machen – und das mein Vater zwischenzeitlich und leihweise als private Werkstätte verwenden darf:

Ist das nicht mal was? Die Bücher sind alle in einem furchtbaren Zustand und ich hatte das Gefühl, ich musste meine Hände nach einer ersten Durchsicht mit Stahlwolle abschrubben – aber was für ein Sammelsurium! Die Ausgaben sind allesamt aus den 60er und 70er Jahren und verfügen teilweise auch noch über interessante handschriftliche Randnotizen… und sogar etwas, von dem ich glaube, dass es eine Namensliste der damaligen Klassenkollegen ist, habe ich auf einem Buchrücken in altmodischer Handschrift gefunden. Hach, ich mag sowas!

Beizeiten werde ich diesen Beitrag editieren und eine vollständige Liste der enthaltenen Reclam-Hefte anführen. Wenn ich daran denke, dass mein Vater diese Schachtel über willhaben verklopfen wollte… es war reiner Zufall, dass ich an diesem Tag einen Blick in seinen Kofferraum geworfen habe und sie entdeckt habe. Er hat sie mir sogleich ausgehändigt – ich bin nicht sicher, ob er vielleicht einfach nur froh war, den alten „Müll“ losgeworden zu sein und keine weitere Arbeit damit zu haben, die ihm ohnehin nur ein paar lächerliche Euro eingebracht hätte – und ich fühle mich reich beschenkt, ein bisschen so, als hätte ich bei einer Expedition einen uralten Schatz entdeckt.

Updates pending!

PS: Falls jemand Tipps hat, wie man diese alten Dinger wenigstens ein klein wenig reinigen könnte, ohne sie weiter zu zerstören, bin ich dankbar!

Zitat zum Sonntag (mal anders)

Mal anders: nämlich aus dem echten Leben gegriffen.

„Wenn ich sage ‚das Sinnsystem ist seiner Bedeutung a priori vorgelagert‘ ist das ziemlich redundant, gell?“
„Schon, ist ja ein Pleonasmus.“

Ersteres: ich beim Verfassen der Übungsaufgabe 2 zum Thema Performativität.
Zweiteres: der Alphanerd.

Szenen einer Beziehung. Hab ich es doch tatsächlich geschafft, mir einen Mann zu angeln, der Worte wie „Pleonasmus“ casually konversationell verwendet, weil es ganz normaler Teil seines immensen Wortschatzes ist. Worte, die ich mir selbst vor 2 Jahren mühselig per L1-Glossar ins Hirn gepeitscht habe (- und die dennoch kaum zum Teil meines aktiven Wortschatzes geworden sind)…

(Wenn es soetwas wie absolute Glückseligkeit gibt, so bin ich doch ziemlich verdammt nah dran mit meiner momentanen Lebensgestaltung.)

Apropos Übungsaufgabe 2: ich habe auch diese gestern erfolgreich hochgeladen. Und zwar mit ganzen 27 Minuten und 38 Sekunden Zeitpuffer vor Abgabeende. Da war ich mal wieder sehr zeitgerecht dran… aber immerhin! Ich war dran. So wie mir selbst versprochen, dieses Semester. Dass die Frist zur Aufgabe 2 gestern um Mitternacht abläuft, war mir wohl im Hinterkopf bewusst – wirklich realisiert habe ich es allerdings erst gestern um 18 Uhr, als ich noch mehrere Dinge auf meinem Kalender stehen hatte, bevor ich mich damit überhaupt erst befassen konnte. Zu schreiben begonnen habe ich dann um 21 Uhr… tja. Mal sehen. Grundsätzlich kann ich unter Druck gut arbeiten, aber so wirklich berühmt ist mein Lösungsversuch glaub ich nicht. Der Vorteil an so einer punktgenauen Abgabe ist wohl jedenfalls, dass ich mit der Beurteilung jetzt nicht so lange warten muss…

Einen angenehmen Start in die erste kurze Mai-Woche wünsch ich Euch allen!

Erstes universitäres Feedback nach 2 Jahren

Schreiben wollte ich eigentlich „4 Semester“ im Titel… weil das irgendwie… nicht so schlimm… klingt, wie 2 Jahre. Aber – sind wir wenigstens ehrlich hier und blicken den kalten, harten Fakten ins Auge – „2 Jahre“ ist nunmal die korrekte Bezeichnung für meinen Zeitverlust und daher habe ich die „4 Semester“ wieder entfernt und den schwierigeren Ausdruck hingeschrieben. Tatsächlich könnte ich mittlerweile schon 9 abgeschlossene Module am Konto haben und somit nur noch ein Jahr plus Bachelorarbeit abzuarbeiten haben – und wäre somit sogar gleichauf mit dem Alphanerd, der auch gerade in seinem vorletzten Semester sich befindet.

(„Abzusitzen“ haben, möchte man einem Bekannten Glauben schenken, der mich mal ernsthaft danach gefragt hat, wieviel Zeit denn noch bis zum geschenkten BA ins Land ziehen muss. Hach… manche Dinge bleiben wohl auch nach Jahren noch als kleiner Stachel im Kopf zurück und eitern dort vor sich hin, bei aller himmelschreiender Ungerechtigkeit, der man eigentlich keine Bühne bieten sollte. Aber das nur am Rande.)

Tatsächlich beschäftige ich mich nun statt mit dem 10. Modul mit meinem 5. Das mit dem Abschluss zum 40er wird nichts mehr – muss es aber auch gar nicht. Die Hauptsache ist, dass ich mich trotz aller Schwierigkeiten der letzten zwei Jahre nicht grundsätzlich von meinem Vorhaben habe abbringen lassen und es auch weiterhin nicht werde – und das kann ich hier gar nicht oft genug schreiben und (- hauptsächlich für mich selbst, natürlich) betonen. That said – heute ist das Feedback zur ersten P3-Übungsaufgabe gekommen und ich vermelde mit großer Freude, dass meine Wortspende als „sehr guter Essay“ mit Ausrufezeichen beurteilt wurde. Mit kleinem Kritikpunkt, der allerdings nur nach einer „vorsichtigeren Formulierung“, bzw. einer genaueren Bezugsquelle verlangt.

Es ist zwar nur eine kleine Übungsaufgabe – aber diese kleine Übungsaufgabe ist mehr, als ich ihn 2 Jahren zustande gebracht habe und ich freue mich, dass mir das Schreiben und das Ausformulieren nach wie vor Spaß macht, gelingt, und dann Anklang findet. Das motiviert für den weiteren Semesterverlauf – Übungsaufgabe 2 zur Performativität wurde nämlich schon hochgeladen und beinahe juckt es mich direkt in den Fingern, auch diese sofort in Angriff zu nehmen. Ride the tide while it’s high. Gespannt bin ich schon auf das Sammelfeedback von Prof. Bedorf.

Der Beitrag ohne sinnvollem Titel, weil mir langsam die Gründe ausgehen, warum es nicht weitergeht mit dem Studium.

Nimmt mich eigentlich noch irgendwer hier ernst, wenn ich sage, dass ich mein Studium nach 4(!) inaktiven Semestern wieder anpacke?

Ja, ganz im Ernst!

Diesmal wirklich!

Und ja, ich weiß… ihr braucht Euer wissendes Schmunzeln nicht so verschämt hinter vorgehaltener Hand verstecken. Ich weiß ja selbst, wie ich mittlerweile klinge. #brokenrecord

Wir Ihr wisst, hat das SS2018 nun vor einigen Tagen begonnen und ich habe mir selbst – wie sich herausstellt – einen großen Gefallen getan und sowohl G2, als auch L2 – die ich beide nach mehreren gelangweilten Versuchen schon nicht mehr sehen kann – erstmal ad acta gelegt und mir stattdessen ein Philosophie-Modul schicken lassen: P3 | Praktische Kulturphilosophie.

03365: Im philosophischen Nachdenken über Kultur erfolgt im 20. Jh. eine Umstellung auf den Begriff der Performativität. Damit wird die Vorstellung abgelöst, es seien entweder genialische Intuitionen künstlerischer Individuen oder der Schöpfergeist eines Volkes, die für die Entstehung von Kulturprodukten verantwortlich sind. Performativität bedeutet hingegen, dass der Sinn der Kultur und ihrer Hervorbringungen in ihrem Vollzug selbst besteht und nicht irgendwo außerhalb ihrer zu suchen ist. Der Studienbrief erklärt Herkunft und Bedeutung des Begriffs der Performativität und verdeutlicht die Konsequenzen für den Kulturbegriff.

03359: „Kulturkritik“ ist ungefähr so alt wie „Kultur“ selbst: Sie ist der mitlaufende Spiegel, in den Kultur kraft der durch sie selbst freigesetzten Reflexionspotentiale blickt. Kulturkritik hat dabei – von der Sophistik bis zu Adorno und Horkheimer, bei Platon und Augustinus ebenso wie bei Rousseau oder Nietzsche – stets auch philosophisch Ausdruck gefunden. Der vorliegende Kurs macht mit den wichtigsten Stationen, Topoi und Entwicklungsfäden philosophischer Kulturkritik vertraut. Dabei will er dazu anleiten, kulturkritisches Denken als Chance für heutiges Philosophieren zu entdecken.

03341: Geschichtsphilosophie im engeren Sinne gibt es erst, seit sprachlich der Kollektivsingular „die Geschichte“ als Begriff für die Gesamtheit des vergangenen Geschehens bereitsteht. Während frühere Zeiten Geschichtsphilosophie als Philosophie über den Sinn der Geschichte begriffen und diesen oft in ihrem unendlichen Fortschreiten auf ein Ziel hin („der Fortschritt“) auffassten, setzt heutige Geschichtsphilosophie in ihren erfolgversprechendsten Ansätzen beim Erzählen von Geschichten an („Narrativismus“). Ausgehend von wissenschaftstheoretischen Erörterungen der Geschichtswissenschaft („Erklären“ und „Verstehen“) und vom Narrativismus wird in diesem Kurs über eine phänomenologische Geschichtsbeobachtung zurückgegangen bis zur Geschichtsphilosophie Hegels.

03386: Der Kurs behandelt verschiedene Herangehensweisen einer Historischen Semantik. Unter Historischer Semantik (auch Bedeutungsgeschichte) wird dabei die philosophische Beschäftigung mit Formation, Transformation und Deformation von Kulturgehalten verstanden. Dabei wird sowohl auf die Epistemologie Bachelards und auf die Diskurstheorie Foucaults als auch auf die Metaphorologie Blumenbergs u.v.a.m. Bezug genommen.

03333: Der Studienbrief diskutiert das Verhältnis der Bestimmungen „Mensch-sein“ und „Menschlichkeit“ – oder disziplinär ausgedrückt: das Verhältnis von Anthropologie und Ethik/Politik. Leitende Fragestellung ist, ob bzw. wie die Geschichtlichkeit des Mensch-seins in Einklang gebracht werden kann damit, dass ein Konzept von Menschenwürde traditionell eine fixe Bestimmung des Menschen und seiner Würde verlangt.

33372: Der Studienbrief verfolgt ein systematisches Anliegen. Ziel ist es, Lebensphilosophie als Ringen um ein Konzept intuitiven Wissens darzustellen. Wir benötigen intuitives Wissen (vom Leben) bzw. wir können bestenfalls intuitives Wissen haben, weil das Leben als unergründlich gilt. Dabei kann das, was unergründlich meint, sehr unterschiedlich bestimmt werden: als ein (tragisches) Nicht-Erreichen-Können oder als wirkliche und wirkmächtige Dimension des tatsächlich und gegenwärtig gelebten Lebens. Die Aktualität solcher Konzepte und die Relevanz solcher Unterschiede zeigen sich z. B. in den zeitgenössischen Debatten um das Verhältnis von Wissen und Können.

(Quelle: http://www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/bakw/studium/ss-2018/modul-p3/)

Hui, hat mich das immer abgeschreckt, bisher. Und das, obwohl P1 und P2 doch so gut gelaufen sind. Ich war fest überzeugt davon: G oder L und ich sind einfach die besseren Partner, als P und ich, jedoch! Den Studienbrief zur Performativen Kultur habe ich nun schon komplett durch und nach P1 und P2 fühlt es sich fast ein wenig an, wie… heimkommen.

Fund in der Büroküche… ist es denn gar ein Zeichen?

Ich bin in der Tat sehr positiv überrascht. (Von mir selbst. Und von P3.)

(Eine Facebook-Gruppe gibt es selbstverständlich auch wieder. Für alle Interessierten habe ich diese im Menü links verlinkt.)

„Warum denn jetzt plötzlich wieder?“, wird sich der treue Leser an dieser Stelle vielleicht fragen. Nun, die arg turbulenten Zeiten sind jetzt wirklich (endlich) vorbei und ich habe sowohl wieder geistige, als auch zeitliche Ressourcen, um mich ernsthafter mit meinem Studium zu befassen. What’s more: der tolle Mann (– henceforth known as Alphanerd), der mir seit nunmehr einem Jahr das Leben versüßt, ist seines Zeichens selbst (Vollzeit-)Student an einer Wiener FH, was – ich gebe es offen zu – durchaus auch einen gewissen Motivationsfaktor mit sich bringt. Zumindest fühlt es sich gut an, an diversen Sonntag-Nachmittagen mit ihm gemeinsam rumzuknotzen und zu… lernen. Ja, ernsthaft. In Zeiten wie diesen, in denen meine (quasi gleichaltrige) beste Freundin (- und ehemalige Mitstreiterin an der Uni Wien, anno 1997) gerade noch den Kater ihrer 40er-Feier ausschläft, fühlt sich dieses „gemeinsame Lernen“ mit meinem Freund irgendwie nach… ähm… Jugend an. Auch wenn die wilden Zeiten mit den Skripten, unleserlichen Mitschriften, meiner besten Freundin und einer Flasche Martini am Vorabend der Prüfung natürlich längst vorbei sind und sich das Ganze heute natürlich wesentlich anders gestaltet (- und der Alphanerd in den Naturwissenschaften unterwegs ist und wir studiumstechnisch gar keine Gemeinsamkeiten haben).

(Immerhin: dass sich Alkohol und Lernen nicht vertragen, weiß ich mittlerweile schon und substituiere mit Schokolade!)

Jedenfalls – und das wollte ich eigentlich hier heute verkünden – habe ich vor ca. einer Stunde zum ersten Mal seit literally Jahren(!) wieder eine bearbeitete Übungsaufgabe ins moodle hochgeladen. Und hab‘ eine diebische Freude mit mir selbst… denn das Verfassen des Kurzessays hat richtig Spaß gemacht und ich bin gespannt auf meine Bewertung. (Do I still have what it takes?) In diesem Modul läuft es wohl so, dass man von der Online Tutorin ein persönliches Kommentar auf die Übungsaufgaben erhält und dann nach Ablauf der Abgabefrist ein „Sammelkommentar“ in Form eines Videos von Prof. Dr. Thomas Bedorf online gestellt wird, der übrigens auch die Fragestellungen der Übungsaufgaben als Video ins moodle lädt. Das gefällt mir auf Anhieb sehr – denn es fühlt sich sehr persönlich an. Persönlicher als die sonstige moodle-Betreuung, die ich bis jetzt erlebt habe.

Und, weil es gerade um die Übungsaufgaben geht: ich habe meine FAQs dahingehend upgedatet, aber ich erlaube mir, die Spannung gleich vorweg zu nehmen: ich stelle ab jetzt keine Passwörter zu meinen Übungsaufgaben mehr zur Verfügung, da mir einfach die Zeit fehlt, die das Beantworten all Eurer individuellen Mails und Anfragen beansprucht. Tut mir leid – ist aber jetzt erstmal so.

Und nun wünsche ich Euch allen fleißigen Kommilitonen ein erfolgreiches Sommersemester 2018! (Und mir natürlich auch. Und dem Alphanerd auch.)

Es läuft wieder

Ich habe, sehr zu meiner Freude, tatsächlich wieder „hineingefunden“. Zur Zeit lese ich die 3. Kurseinheit zu Kurs 03505 | Alteuropäische Schriftkultur (Vom inschriftlichen Monument zum Holztäfelchen: Politischer und privater Schriftgebrauch in der Antike) mit sehr großem Interesse und Enthusiasmus und – was mich am meisten freut – sogar eine Idee zu einem Hausarbeitsthema beginnt sich langsam in meinem Kopf herauszukristallisieren. Sehr vage noch… aber allein das ist schon mehr, als sich in meinem Kopf diesbezüglich in den letzten 3 Semestern getan hat – und darüber freue ich mich sehr.

Aber das sei nur am Rande erwähnt… eigentlich wollte ich heute diesen Artikel teilen, der mir vorhin in meinem Facebook-Newsfeed entgegengehüpft ist:

Der Artikel/das Interview mit dem Leiter des Zentrums für Fernstudien an der JKU Linz richtet sich wohl an alle, die über die Machbarkeit und/oder den Wert eines Fernstudiums im Vergleich zum Abschluss auf einer Präsenzuni nachdenken. Aus persönlicher Erfahrung kann ich jedenfalls anmerken, dass sich die gemachten Aussagen zum Thema Arbeits- und Zeitaufwand, sowie zur notwendigen Selbstdisziplin und Selbstorganisation absolut mit der Realität decken, wenn man im Fernstudium erfolgreich sein möchte. Durchaus lesenswert, also.

Phoenix aus der Asche…

Da mein letzter Eintrag hier mittlerweile ein Jahr und zwei Wochen in der Vergangenheit liegt und sich – sehr zu meiner Freude – in der Zwischenzeit einige meiner Leser nach meiner Befindlichkeit und/oder dem Status meines Fernstudiums erkundigt haben, schulde ich hier vermutlich tatsächlich ein kurzes „Statusupdate“.

Ja, mein Studium ist nun drei Semester lang völlig brach gelegen. Das ist schlimm – klar. Schlimmer sind natürlich die Gründe dafür… die definitiv diesmal nicht in meiner Faulheit oder Motivationslosigkeit zu verorten sind. Tatsache ist, dass vor mittlerweile einem Jahr meine Ehe nach zehn Jahren in die Brüche gegangen ist – und dass so ein Kataklysmus, so notwendig er auch war, nicht spurlos an einem vorübergehen kann, erklärt sich von selbst. Es galt erstmal, das Leben neu zu sortieren, bzw. schlicht und einfach den Alltag alleine mit zwei Kindern „auf die Reihe“ zu bekommen – und in diesem modus operandi gab es keine emotionalen, zeitlichen oder intellektuellen Reserven für soetwas wie ein Studium. Nicht „lebensnotwendige“ Aktivitäten mussten gnadenlos aus dem Alltag gestrichen werden – frei nach dem Motto something’s gotta give.

Entsprechend habe ich kein schlechtes Gewissen in irgendeiner Form, Zeit unnötig verschwendet zu haben (- wie ich es im Semester nach L1 leider sehr wohl getan habe), da ich die Unausweichlichkeit dieser situationsbedingten Zwangspause durchaus anerkenne und mir selbst auch zugestehe. Immerhin das Präsenzseminar Aus Liebe zum Führer: Emotionen und die Geschichte des Nationalsozialismus bei Dr. Alexandra Przyrembel habe ich letztes Jahr besucht – und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen, so es noch einmal angeboten werden sollte. Ebenso besucht habe ich die Lehrveranstaltung Schreibkompetenz bei Dr. Franz Palank, der ein ziemlicher Charakterkopf der guten alten Wiener Art ist – und dessen LVs zu besuchen sich schon alleine deshalb absolut auszahlt.

Mittlerweile haben sich die Dinge, der Alltag, ich selbst, etc. – soweit möglich – eingespielt und normalisiert und ich liebäugele wieder ernsthaft mit dem Semester, das kommenden Montag offiziell startet. Entsprechend wurden meine G2-Studienbriefe abgestaubt… meine Uni-Unterlagen neu sortiert… mein iPad frisch bestückt… ein neuer Textmarker gekauft… und meine Motivation aus den tiefsten Tiefen meines Gehirns hervorgekramt. Yay! Auch für Dr. Annika Hüsings online Präsenzseminar Mesopotamien gestern, heute, morgen – eine Kulturlandschaft im Spiegel der Zeiten habe ich mich erneut angemeldet.

Vielen Dank an alle, die sich nach mir und meinem Studium erkundigt haben – ich hoffe, hier ab jetzt wieder sinnvolle Beiträge leisten zu können. Falls sich Kommilitonen hier wiederfinden sollten, die ebenfalls G2 belegen, dürfen sie sich – wie immer – sehr gerne bei mir melden, ganz besonders, wenn sie vielleicht sogar noch geographisch sich im Raum Wien befinden sollten.

Und, mal wieder: Tschakka!

Meanwhile…

Nachdem mein letztes Posting schon ein paar Tage (*ahem*) zurückliegt, ist es vielleicht an der Zeit, die letzten Monate ein wenig Revue passieren zu lassen – auch wenn eigentlich nichts davon mit meinem Fernstudium etwas zu tun hat.

Ja – ich habe leider auch ein zweites Semester in den Sand gesetzt (- ausgesetzt). Die Gründe dafür sind ebenso mannigfaltig, wie eigentlich völlig belang- und haltlos, denn im Grunde hätte ich mir trotz Allem die Zeit nehmen können/sollen. Sagen wir einfach, jegliche Motivation hat sich zu 100% aus meinem Leben dem Semester verabschiedet. Kommilitonin #C war mit ihrem Neugeborenen zu beschäftigt, um sich mit der Uni zu befassen – und im L1-Semester habe ich mich dann doch sehr an ihre Lernpartnerschaft zur Eigenmotivation gewöhnt und ohne sie war für mich dann kaum etwas zu machen, der innere Schweinehund war allmächtig. Dazu kamen dann weitere Themen… Beziehungsstress, eine neue Therapie für mich, Probleme in der Arbeit, die sich in einer grossen Kündigungswelle vom Winter bis in den Frühsommer hinein geäussert haben und jetzt in Form eines grossen Office-Umzugs weitergehen… wie dem auch sei, das Leben war von allen Seiten her irgendwie viel zu… ablenkend.

Anyway.

Neues Semester, neues Glück. Auch Kommilitonin #C ist wieder mit von der Partie. Ich habe mich als Wiederholerin für L2 und G2 rückgemeldet, wobei ich tatsächlich mehr zu G2 tendiere und auch schon mit dem Lesen des ersten Studienbriefs begonnen habe. Hinzu kommen 1 Präsenzseminar und 1 online Seminar, die mich beide ebenfalls mehr in die G2-Richtung ziehen:

Präsenzseminar: Emotionen und die Geschichte des Nationalsozialismus

Samstag 26. November & Sonntag 27. November | 9-17 Uhr
Zentrum für Fernstudien Wien | Strozzigasse 2, 1080 Wien

(Anmeldung & detaillierte Infos ab ca. 8 Wochen vor Beginn)

Online-Seminar: Mesopotamien gestern, heute, morgen – eine Kulturlandschaft im Spiegel der Zeiten

01. Oktober bis 31. März | Moodle

In diesem Online-Seminar werden Lernmaterialien eingestellt, die Grundkenntnisse zum Thema Mesopotamien vermitteln und Anregungen zu Hausarbeitsthemen und mündlichen Prüfungen geben.

Zusätzlich habe ich mich auch zu den folgenden Lehrveranstaltungen am Zentrum für Fernstudien Wien angemeldet:

Professionelle (Literatur-)Recherche und Zusammenarbeit im Internet

Freitag 11. November, 15-19 Uhr & Samstag 12. November 9-17 Uhr
Zentrum für Fernstudien Wien | Strozzigasse 2, 1080 Wien

In dieser Lehrveranstaltung wird mit Ihnen gemeinsam erarbeitet, wie Sie die elektronischen Medien für Ihr Studium bestmöglich nutzen. Sie lernen zahlreiche Web-Anwendungen kennen und diese für Ihre Bedürfnisse einzusetzen (Bibliotheksrecherche, wissenschaftliche Suchmaschinen und Fachdatenbanken, Weblogs als Plattform für Lerngruppen, um Aufgaben gemeinsam zu lösen, Programme zur Strukturierung von Informationen und zur Speicherung von Teilen von Websites, Application Sharing Tools, um an verschiedenen Orten zeitgleich und kollaborativ arbeiten zu können, etc.). Sollte Bedarf bestehen, so kann auch das FernUni Hagen spezifische Moodle-System kennengelernt werden.

Schreibkompetenz

Freitag 28. Oktober, 17-21 Uhr & Samstag 29. Oktober, 9-17 Uhr
Zentrum für Fernstudien Wien | Strozzigasse 2, 1080 Wien

Der Workshop ist in praktischer Form auf die Entwicklung der Schreibkompetenz gerichtet. Er baut Ängste ab, macht Mut, schafft Knowhow, und vieles mehr. Er richtet sich an alle Studierenden, an solche in den Anfangsphasen ebenso wie an diejenigen, die schon vor großen Schreibaufgaben (Bachelor oder gar Master) stehen. Das gemeinsame Lernen hat sich in den bisherigen Seminaren sehr bewährt.

Tschakka!

Habemus Note! #4

6 Wochen + 5 Tage waren es diesmal. Die Noten an sich sind noch nicht in der Notenübersicht online, somit kann ich auch zum Notenspiegel noch nichts sagen – aber die Klausurkommentare wurden heute veröffentlicht!

Die Kommentare zu L1 unterscheiden sich grundlegend von denen zu G1/P1/P2 und zwar insofern, als dass hier keinerlei verbale Kommentierung vorliegt, sondern die jeweilige Fragennummer, maximal erreichbare Höchstpunktezahl und erreichte Punktezahl tabellarisch nach Klausurabschnitten aufgelistet ist.

Der langen Rede kurzer Sinn:

Note: 1,7

Aufgeschlüsselt wie folgt:

Teil 1 (Terminologische Fragen) – 14,5/20 Punkte
Teil 2 (Erzähltextanalyse) – 18/20 Punkte
Teil 3 (Epochen/Gattungen, Literaturtheorie) – 19/20 Punkte

Dass Teil 1 vergleichsweise der Schlechteste sein würde, war mir völlig klar. In der Tat habe ich aber sogar mehr Punkte dafür bekommen, als erwartet – gerechnet hätte ich mit etwa 12.

Dass ich für Teil 3 beinahe die volle Punkteanzahl bekommen habe, zaubert mir einen breiten und doch relativ ungläubigen Grinser ins Gesicht – besonders wenn ich darüber nachdenke, wie schwer mir dieser Teil schon beim Lernen insgesamt gefallen ist. Im letzten Semester, das ich ja umzugsbedingt mittendrin abgebrochen hatte, habe ich ja bereits bei der Romantik frustriert das Handtuch geworfen und die Literaturtheorien haben ihrerseits grundsätzlich jegliche, egal wie bruchstückhafte, Verinnerlichung verweigert. Ging einfach nicht ins Hirn.

Sehr interessieren würde mich, wo ich bei der Erzähltextanalyse Punkte verloren habe. So recht will mir das nicht eingehen – ich muss aber einräumen, dass ich die gesamte Fragestellung mittlerweile natürlich nicht mehr im Detail im Kopf habe – es wird daher ein Rätsel bleiben.

Zufrieden bin ich jedenfalls SEHR – und auch ein bisschen stolz, wenn ich meine unglaublichen Startschwierigkeiten mit diesem Modul bedenke und den grossen Unwillen, der damit natürlich einherging. Der Einsatz und Fleiss von Kommilitonin #C und mir im 2. Anlauf, allerdings, der hat sich sehr gelohnt und im Lauf des langsamen und gründlichen Erschliessens der Inhalte habe ich entdeckt, dass mir die Literaturwissenschaft offenbar doch wesentlich mehr zusagt, als Geschichte und Philosophie. Nicht zuletzt auch wegen des hohen Wiedererkennungseffekts, denke ich.

Grosse Erleichterung macht sich breit und jetzt kann ich mich endlich zu 100% auf L2 konzentrieren!

L1: abgehakt, erledigt, fertig, done, never again!

4 down, 7 more to go.


EDIT: Der Notenspiegel wurde mittlerweile bereits ebenfalls veröffentlicht.

126 Studenten haben die Klausur mitgeschrieben, 102 davon haben diese auch bestanden. 24, oder 19,05%, sind leider durchgefallen. Der Notenschnitt liegt bei 3,08.

Studienbriefe: komplett.

Nicht etwa, weil ich die fehlenden beiden endlich zugeschickt bekommen hätte… nein. Die L2-Modulsbetreuung hat heute offiziell bestätigt, dass es diese beiden nur als PDFs gibt… aus urheberrechtlichen Gründen.

Toll.

Dass ich die Möglichkeit habe, diese beiden Studienbriefe zu insgesamt ca. 600 Seiten im Büro auszudrucken und zu binden, ist in diesem Fall ein Riesenglück. Andere sind vermutlich nicht in dieser Position und müssen einen Copyshop bemühen… zu bestimmt keinem geringen Preis. Wie ärgerlich ist das denn!?

L2 Studienbriefe

Abgesehen von dieser unglaublichen Unannehmlichkeit, befinde ich mich gerade in dieser Phase, in der ich mich (noch) nicht vollständig auf das neue Semester einlassen kann, weil die Note des Letzten noch ausständig ist. Mittlerweile weiss ich das auch, dass ich mich nicht voll konzentrieren kann, bis ich Gewissheit habe und mache mir deswegen keine besonderen Sorgen, allerdings befinden wir uns jetzt fünfeinhalb Wochen post-Klausur auf der Zeitleiste – und da es sich hier um L1 handelt, gehe ich davon aus, dass es jetzt bald jeden Tag soweit sein könnte – und DAS macht mich sehr wohl unrund.

L2 Studienbriefe_2Was mich auch unrund macht, ist die Frage, wie dieses Hausarbeits-Semester anzugehen ist. Die Studienbriefe sind auf den ersten Blick sehr umfangreich – und dann soll man auch noch Zeit haben, eine Idee für eine Hausarbeit zu haben, zusätzliche Literatur zum Spezialthema zu lesen – und vielleicht sogar noch ein Praktikum zu machen?

Ich gehe davon aus, dass es selbstverständlich absolut machbar ist – aber mir fehlt gerade ein bisschen der Plan, die Richtung. Und dieses Gefühl mag ich nicht.

Wer von meinen Lesern hat denn schon Hausarbeiten geschrieben und mag vielleicht ein wenig zum Prozess eines Hausarbeitssemesters aus dem Nähkästchen plaudern? Würde mich sehr freuen!