100 kleine Dinge (6)

Seit April gab es keine 100 kleinen Dinge mehr! Unfassbar – dabei passieren doch jeden Tag kleine Dinge, für die man dankbar sein sollte. Und da mein Klausurenstress jetzt erstmal vorbei ist und ich den Kopf wieder frei habe für andere Dinge im Leben, wird auch diese kleine Kategorie wieder neu belebt – ebenso das Zitat zum Sonntag.

Darum, ohne weitere Umschweife, ein definitiv erwähnenswertes (gar nicht so) kleines Ding: meine kleine Taferlklasslerin zum ersten Mal direkt vor dem Schultor abliefern, anstatt sie bis hinein zur Garderobe zu begleiten, und mit Stolz beobachten, wie sie selbstbewusst den Weg ins Schulgebäude antritt, als hätte sie nie etwas anderes gemacht.

Aufregende Zeiten, gerade.

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100 kleine Dinge (5)

Das zweite 4-Tages-Wochenende innerhalb von 2 Wochen steht vor der Tür!

That’s right… letzte Woche haben mir die braven Katholiken einen freien (Kar-)Freitag, sowie einen freien (Oster-)Montag beschert – vielen Dank auch dafür an dieser Stelle – und dieses Wochenende ist es der Staat Österreich, der mich am Tag der Arbeit blau machen lässt. Und weil’s so schön ist, habe ich mir den Freitag, den Fenstertag, auch gleich frei genommen und geniesse somit 4 freie Tage…

…ohne echte Erholung.

Denn erstens ist heute Abend die zweite Übungsaufgabe fällig, mit der ich – mal wieder – nichtmal noch begonnen habe. Und zweitens bricht am Freitag eine wahre Welle an Schwiegerfamilie aus overseas über uns herein, die entertaint und be-sightseeing-t werden möchte: am Besten Wien und das Land Österreich und ein bis drei weitere Länder überblicksmässig zwischen Freitag morgen und Dienstag Abend, denn so viel Spielraum haben wir für dieses Unterfangen. Und zwischendurch natürlich ausreichend Familienzeit, denn soviel Zeit muss schliesslich sein.

Und wenn sich die Familienflut dann am Mittwoch frühmorgens wieder zurückzieht, bleibt uns doch ein kleiner Rest in Form meiner Schwiegermutter, die uns dann ganze zwei Monate lang mit ihrer Präsenz beehren wird.

Und ja – es klingt furchtbar stressig und mühsam, und wird es definitiv auch sein, aber diese Umstände dürfen trotzdem in die Kategorie der 100 kleinen Dinge aufgenommen werden, denn Zusammentreffen mit der Schwiegerfamilie haben extrem(st)en Seltenheitswert und dürfen daher trotz grossem Stress sehr genossen und ausgekostet werden – und das (lange) Zusammensein mit meiner Schwiegermutter ist für Geo und die Kinder ein wahrer Segen und wird daher trotz Platzmangels und Einschränkungen meiner persönlichen Freiheit in meiner eigenen Wohnung von mir sehr gerne in Kauf genommen.

(Wie meine Lernzeit allerdings dann mit einer extra Person im Haushalt zu organisieren und straff durchzuziehen ist – das werden wir noch sehen.)

(Und wann die P1 Note endlich bekanntgegeben wird – das werden wir auch noch sehen. Ich bin genervt.)

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schönes – und hoffentlich langes – Wochenende!

100 kleine Dinge (4)

Das kleine Ding des Tages: der Busfahrer, der bereits die Station verlassen hat, aber mitten am Weg nocheinmal kurz anhält, um die Tür für die gerade noch mit fliegenden Haaren angelaufene und vollkommen abgehetzte Frau zu öffnen.

Put a sincere smile on my face. Und wer den durchschnittlichen Wiener Busfahrer kennt, der weiss, warum ich dieses kleine Ereignis in die „100 kleine Dinge“ Kategorie aufgenommen und als erwähnenswert erachtet habe.

Wer hat heute noch ein kleines, erwähnenswertes, positives „Ding“ erlebt? Share in the comments! 🙂

100 kleine Dinge (3)

imagine_pablo stanley

Heute auf meiner Facebook-Wall ge- und für gut be-funden. (Quelle: Pablo Stanley)

Hier ist, was Philosophy Now über John Lennon zu sagen hat:

John Lennon never, after his union with Yoko Ono, thought of himself as simply a writer of popular music. “If it was another age,” he once said, “I would be called a philosopher.” Can we really consider Lennon a philosopher? If being a philosopher means systematizing one’s thinking and conclusions into a grand scheme, he doesn’t qualify. But then, neither does Socrates. If Plato had not reconstructed his teacher’s peripatetic conversations with fellow Athenians into tightly-written dialogues, the ‘philosophy’ of Socrates would have remained just half-remembered bolts of lightning that had dazzled his supporters and infuriated his verbal sparring partners.

Lennon did not leave behind a philosophical project along the lines of Aristotle, Kant, Hegel or Sartre, but he did leave a significant body of creative work – songs, prose, poetry, drawings – as well as innumerable interviews. From them his philosophy can be gleaned.

Fundamentally, Lennon stood for a secular approach to daily life and world affairs. God was not a personalized being to be worshiped but a nebulous, neutral energy pervading the universe. Lennon could only call himself religious in a humanistic way that would satisfy very few believers. “If being religious means being ‘concerned,’” as Paul Tillich, the late Protestant theologian, once put it, “well, I am, then…. I’m concerned with people.” Lennon believed that humanity could reach a higher plane, one where violence and war were superseded and human relations were based on love and respect. He thought that average men and women had it in their power to help reshape their culture in that direction if only they would recognize that capability, and he devoted considerable effort to trying to make them aware of their power.

He proposed in All You Need Is Love that the key to this better world is self-transformation. The one thing each of us can do that no one else has the ability to do is change ourselves and live up to our own potential – to “learn how to be you in time.” The more people who succeed at self-transformation, the better our society will become.

Mehr davon gibt’s hier zu lesen: The Philosophy of John Lennon.

Und hier, der Ohrwurm:

Bitte, gern geschehen.

100 kleine Dinge (2)

Wie ich soeben festgestellt habe, war mein Beitrag zur absolvierten Klausur mein genau Einhundertster hier. WordPress hat mir zur Feier des Tages eine Art Button zukommen lassen, da fühl ich mich gleich ganz besonders.

Ich mag sowas: runde Zahlen und Multiple von 5 oder 10. Gefällt mir, wenn so eine Zahl mit einem „Ereignis“ zusammenfällt, das macht das Ereignis in meinem eigenartigen Gehirn gleich noch signifikanter, die Erfahrung gleich noch abgerundeter.

2 Wochen bis zum Beginn meines 2. Semesters – auf die nächsten 100 Beiträge!

100 kleine Dinge (1)

Weil viele im Leben viel zu häufig und ohne grosse Anstrengung tendentiell immer eher die negativen Dinge sehen, die einem widerfahren – und weil es meiner Persönlichkeit sehr entspricht, am Leben auch immer eher nur die grossen und kleinen Ungerechtigkeiten und Aufreger hervorzuheben, anstatt mir aktiv dessen bewusst zu sein, was an meinem Leben alles GUT ist (- und das ist eine ganze Menge!), führe ich hier ab heute eine neue Kategorie an Postings ein:

100 kleine Dinge

Inspiriert von irgendeinem anderen Blog, auf den ich beim ziellosen Surfen gestossen bin. Ich glaub, es war dieser hier… *nachschau*… ja, genau. Der war’s. Nur, dass die Kategorie dort „1000 kleine Dinge“ heisst – und so viel Ehrgeiz hab ich dann doch wieder nicht.

Ich finde die Idee nett – weil sie die Augen für die ganz kleinen Alltäglichkeiten öffnet, die einem Tag für Tag begegnen und die man entweder als selbstverständlich hinnimmt, oder die einem gleich gar nicht erst auffallen, weil man so damit beschäftigt ist, sich über andere Dinge zu ärgern oder aufzuregen. Wie ich hier schon erwähnt habe, bin ich kein grosser Verfechter der guten Vorsätze für ein neues Jahr, aber einen guten Vorsatz habe ich dann doch gefasst: ich werde der Negativität in meinem Leben keinen so grossen Platz mehr einräumen. Und, tatsächlich, arbeite ich zwar still, aber sehr gewissenhaft an diesem Vorhaben.

Zum Einen heisst das viel Arbeit innen drin. Konstant – Don Quixote gegen Windmühlen. Mal geht’s gut, mal weniger. Aber immerhin. Zum Anderen heisst das Abarbeiten und Loswerden von Ballast aus der Vergangenheit. Auch hier ist mir bereits in sehr grosser Durchbruch gelungen, der mich sehr glücklich macht. Weiters: das Hinnehmen und Akzeptieren von Gegebenheiten und allzu grossem Frust keinen Wind in die Segeln blasen (- ja, mein schneeloser Schiurlaub war TOLL! War er wirklich.). Und: gnadenloses Löschen von negativen Kommentaren oder Seitenhieben auf meiner Facebook Wall (und auch sonst überall), auf die ich bis dato nur allzu gerne eingegangen bin  – ad nauseum. Und ganz viel Drüberstehen, Durchatmen und die schönen Kleinigkeiten geniessen. Realisieren, dass ich die Probleme anderer nicht lösen kann und soll und muss – egal, wie nahe sie mir auch stehen mögen. Realisieren, dass mein Tag eben auch nur 24 Stunden hat. Mich nicht stressen lassen. „Es is, wie’s is.“

Nobody is perfect – aber der Weg ist schliesslich das Ziel, sagt man.

Und somit hätten wir das erste kleine Ding auch schon: die gute Einstellung. Und: es schneit – das finde ich schön und nehm’s noch als Bonus mit dazu.

Auf 99 weitere kleine Dinge zum Drüberstreuen im Arbeits- und Studiumsalltag!