Habemus Note! #4

6 Wochen + 5 Tage waren es diesmal. Die Noten an sich sind noch nicht in der Notenübersicht online, somit kann ich auch zum Notenspiegel noch nichts sagen – aber die Klausurkommentare wurden heute veröffentlicht!

Die Kommentare zu L1 unterscheiden sich grundlegend von denen zu G1/P1/P2 und zwar insofern, als dass hier keinerlei verbale Kommentierung vorliegt, sondern die jeweilige Fragennummer, maximal erreichbare Höchstpunktezahl und erreichte Punktezahl tabellarisch nach Klausurabschnitten aufgelistet ist.

Der langen Rede kurzer Sinn:

Note: 1,7

Aufgeschlüsselt wie folgt:

Teil 1 (Terminologische Fragen) – 14,5/20 Punkte
Teil 2 (Erzähltextanalyse) – 18/20 Punkte
Teil 3 (Epochen/Gattungen, Literaturtheorie) – 19/20 Punkte

Dass Teil 1 vergleichsweise der Schlechteste sein würde, war mir völlig klar. In der Tat habe ich aber sogar mehr Punkte dafür bekommen, als erwartet – gerechnet hätte ich mit etwa 12.

Dass ich für Teil 3 beinahe die volle Punkteanzahl bekommen habe, zaubert mir einen breiten und doch relativ ungläubigen Grinser ins Gesicht – besonders wenn ich darüber nachdenke, wie schwer mir dieser Teil schon beim Lernen insgesamt gefallen ist. Im letzten Semester, das ich ja umzugsbedingt mittendrin abgebrochen hatte, habe ich ja bereits bei der Romantik frustriert das Handtuch geworfen und die Literaturtheorien haben ihrerseits grundsätzlich jegliche, egal wie bruchstückhafte, Verinnerlichung verweigert. Ging einfach nicht ins Hirn.

Sehr interessieren würde mich, wo ich bei der Erzähltextanalyse Punkte verloren habe. So recht will mir das nicht eingehen – ich muss aber einräumen, dass ich die gesamte Fragestellung mittlerweile natürlich nicht mehr im Detail im Kopf habe – es wird daher ein Rätsel bleiben.

Zufrieden bin ich jedenfalls SEHR – und auch ein bisschen stolz, wenn ich meine unglaublichen Startschwierigkeiten mit diesem Modul bedenke und den grossen Unwillen, der damit natürlich einherging. Der Einsatz und Fleiss von Kommilitonin #C und mir im 2. Anlauf, allerdings, der hat sich sehr gelohnt und im Lauf des langsamen und gründlichen Erschliessens der Inhalte habe ich entdeckt, dass mir die Literaturwissenschaft offenbar doch wesentlich mehr zusagt, als Geschichte und Philosophie. Nicht zuletzt auch wegen des hohen Wiedererkennungseffekts, denke ich.

Grosse Erleichterung macht sich breit und jetzt kann ich mich endlich zu 100% auf L2 konzentrieren!

L1: abgehakt, erledigt, fertig, done, never again!

4 down, 7 more to go.


EDIT: Der Notenspiegel wurde mittlerweile bereits ebenfalls veröffentlicht.

126 Studenten haben die Klausur mitgeschrieben, 102 davon haben diese auch bestanden. 24, oder 19,05%, sind leider durchgefallen. Der Notenschnitt liegt bei 3,08.

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4 Kommentare zu “Habemus Note! #4

  1. Hallo Palla,
    ein schöner Blog. Hab deinen Beitrag mit Interesse gelesen, weil ich nächstes Semester auch durch L1 muss. Habe P1 und P2 schon durch. Da Deutsch nicht meine Muttersprache ist, habe ich natürlich extrem Bammel vor der Klausur. Aber da muss ich wohl durch.
    Ach so, ich bin Shabnam (weiblich 🙂 )
    Über ein Passwort würde ich mich sehr freuen.
    LG aus Berlin

    • Hi Shabnam! Na, aber wenn du P1 und P2 bestanden hast, dann sollte L1 auch kein Problem sein, was das Deutsche betrifft. Die ganzen Fachtermini und Namen der Figuren/Tropen etc. lernt man ja eh im Laufe des Semesters. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg! 🙂 You’ve got Mail!

  2. Moin moin und Hallo!
    Jetzt muss ich auch Mal einen Kommentar hier hinterlegen! 🙂

    Spiele seit meinem Abitur (2005…*hust*) mit dem Gedanken zu studieren. Habe dann doch eine andere Fachrichtung (Pflege) eingeschlagen.
    Nun, 11 Jahre später, um einen kleinen Sohn und viele Erfahrungen reicher, interessiert mich die Möglichkeit neben meinem Vollzeitjob und meinem Sohnemann Philosophie zu studieren und da bin ich auf deinen Blog gestoßen!

    Deine Beiträge machen mir wirklich Mut, das so ein Projekt wirklich zu stemmen ist und man sich nicht scheuen sollte, es in Angriff zu nehmen!
    Darf ich annehmen, dass man (wie so oft im Leben) in diese Dinge und Aufgaben „hineinwächst“?

    Lg aus Essen

    • Hallo Bastian! Danke für deinen Kommentar – und sorry die Verspätung mit der Antwort.

      Ich für mich bin halt auch so realistisch zu sagen: ich studiere „zum Spass“ und habe keinen Druck, zu irgendeinem fixen Zeitpunkt damit fertig zu sein. Ich denke, wenn man einen Vollzeitjob und Familie hat, ist alles andere unrealistisch – und mit dieser Einstellung studiert es sich viel leichter, wie ich finde. Und klar, man wächst hinein – ich musste im 1. Semester durchaus auch „das Lernen“ wieder lernen… aber man kommt rein.

      Ich wünsche dir viel Spass und Erfolg – hast du dich vielleicht gar schon für das Wintersemester angemeldet? 🙂

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