Pünktlich zu den Iden des März…

L2 Google Drive…wurden die Studienmaterialien für das Sommersemester 2016 freigeschaltet – zumindest für das Modul L2, für die anderen Module kann ich nicht sprechen. Und strebsam und voller Vorfreude, wie ich am Ende eines Semesters, bzw. am Beginn eines neuen Semesters nun einmal bin, habe ich sie mir auch sogleich gespeichert und ins Google Drive hochgeladen, von wo aus ich sie auf alle meine mobilen Geräte weiterleite. So ein jungfräulicher Modulsordner ist jedes Semester aufs Neue verführerisch und lässt mich auf mehr freuen…

…und an meiner Ordner-Nomenklatur lässt sich auch ablesen, dass das SS 2016 bereits mein 6. Semester an der FernUni sein wird. 6! (Wäre ich Vollzeitstudentin, wäre das nächste im Idealfall mein letztes Semester.) Es macht mich stolz, dass ich seit nunmehr 5 Semestern mit vollem Einsatz bei der Sache bin und mir – trotz dem umzugsbedingten Aussetzer im SS 2015, den ich mittlerweile einfach hinnehme – längst nicht mehr die Option gebe, einfach wieder aufzuhören, wenn es doch zu mühsam werden sollte. Im Gegenteil, ich bin motivierter denn je, besonders in dem Wissen, dass ich jetzt (vermutlich) alle Einführungsmodule aller drei Teildisziplinen geschafft habe und ich das Studium jetzt auf ganz andere Art erleben werde, als es bis jetzt im Hinblick auf die massiven Endklausuren immer der Fall war. Meine erste Hausarbeit steht an und ich freue mich tatsächlich schon sehr auf den Schreibprozess, der meine Uniabende sicher anders gestalten wird, als bisher. Wenn ich daran denke, dass alleine der Exzerpierprozess wegfallen wird…!

Hier nocheinmal zusammengefasst, das Modul L2:

Das Modul führt in das gegenseitige Bedingungsverhältnis von Kultur, Literatur und Medien ein. Um Literatur zu verstehen, benötigt man einen reflektierten Begriff der Kultur; Kultur und Literatur sind strukturiert durch die Logik der in ihr verwendeten Medien; die Funktionsweise von Medien spiegelt einen angeleiteten Durchgang durch die Medien, die unsere Kultur besonders geprägt haben (Schrift, Buchdruck, Post, Photographie, Phonographie, Telefonie, Film, Radio, Fernsehen, Computer/Internet). Über Ausschnitte aus literarischen Texten und entsprechende Übungsaufgaben wird beispielhaft deutlich gemacht, in welcher Weise Literatur auf Medien reagiert. Im zweiten Kurs, „Perspektiven auf Kultur und Medien“, wird der enge Zusammenhang von medialen Praktiken und Kultur mit Hilfe einer Auswahl theoretischer Positionen in fünf Zugriffen – (re)konstruieren, lokalisieren, (um)werten, Performanz, Kulturen des Wissens – entfaltet. Der dritte Kurs „Gattung/Genre/Format“ macht mit Problemen der Gattungstheorie vertraut und zeigt, in welcher Weise literarische Texte, aber auch filmische Narrationen stets bestimmter kultureller Formen und Formate bedürfen.

Spannend. Per Post sind meine Studienbriefe leider noch nicht gekommen, auch die Moodle-Umgebung ist freilich noch nicht zugänglich, denn das Semester beginnt offiziell ja auch erst am 1. April. Trotzdem werde ich mit dem Lesen bereits vorab beginnen, ich freu mich schon!

 

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